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Stadtteilrat Dulsberg
Protokoll der Sitzung vom 09. Oktober 2001
im Nachbarschaftstreff, Elsässer Str. 15
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Anwesende Mitglieder:
Verena Blix * vom Ortsausschuss entsandt
Kerstin Cochú * Kirchenvertreterin
Marion Hanusch * BewohnerInnenvertreterin
Camilla Hübsch-Törper * Vermietervertreterin
Renate Kräntzer * BewohnerInnenvertreterin
Rolf Kräntzer * BewohnerInnenvertreter
Udo Pichler * BewohnerInnenvertreter
Gudrun Schröder * bezirkl. Einrichtungen
Dieter Söngen * vom Bezirksamt entsandt
Thorsten Szallies * BewohnerInnenvertreter
Isa Yaman bezirkl. Einrichtungen
Kerstin Zacher * BewohnerInnenvertreterin
Weitere Anwesende:
Britta Becher Stattbau Hamburg GmbH
Käthe Christiansen Anwohnerin
Herr Opalka Schulleitung GS ATW
Jürgen Rix Stadtteilbüro Dulsberg
Christiane Wilfert Anwohnerin
* stimmber. Mitglied
Beginn der Sitzung: 19.40 Uhr
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Die Tagesordnung sah wie folgt aus:
0. Bürgersprechstunde
1. Genehmigung der Protokolle vom 10.07.01 und vom 11.09.01
2. Vorstellung des Projektes „Umkleidehaus Alter Teichweg“ (PfadfinderInnenhaus)
durch die STATTBAU Hamburg GmbH
3. Sammlung von Themen für die Quartiersversammlungen
4. Einschätzung der Wahlergebnisse auf dem Dulsberg.
5. Mieterberatung auf dem Dulsberg im Stadtteilbüro.
Bericht über Nutzung des Angebotes in 2001. Einschätzung des zukünftigen Bedarfes.
6. Mitteilungen
7. Inhalt der Umlaufmappe
0. Bürgersprechstunde
Frau Wilfert fragt den Sachstand zu den Ausbauarbeiten am Friedrich-Ebert Damm an. Herr Rix berichtet, dass die Straßenbauarbeiten bereits sehr weit fortgeschritten sind und voraussichtlich 2003 abgeschlossen werden.
Es ist bisher nicht gelungen, Einblick in etwaige Verkehrsgutachten zu dieser Maßnahme zu bekommen. Das wird weiterhin versucht.
1. Genehmigung der Protokolle vom 10.07.01 und vom 11.09.01
Die Protokolle der beiden letzten Sitzungen (10.07. & 11.09.) werden einstimmig ohne Enthaltungen beschlossen.
2 . Vorstellung des Projektes „Umkleidehaus Alter Teichweg“ (PfadfinderInnenhaus)
durch die STATTBAU Hamburg GmbH
Frau Becher von der Stattbau Hamburg GmbH stellt das Projekt vor. Das Umkleidehaus am ATW ist instandsetzungsbedürftig, es herrscht Handlungsbedarf. Mit dem anstehenden Projekt soll das Gebäude sinnvoll wiederbelebt und renoviert werden.
Dabei wird ein neuer Aspekt der Stadtentwicklungsarbeit zum Tragen kommen, nämlich die „bauliche Selbsthilfe“…
Um einerseits Kosten zu sparen und andererseits neue Aspekte der Beteiligung zu eröffnen, sollen die zukünftigen Nutzer ihnen mögliche Arbeiten bei der Renovierung selbst ausführen.
In dem Gebäude soll ein „Kleinjugendtreff“ (Partyraum, Gruppenräume) entstehen, der zusätzliche räumliche Möglichkeiten neben den Angeboten des HdJ zur Verfügung stellt. Das Projekt soll von den Jugendlichen nach Möglichkeit selbst verwaltet werden.
Gedacht ist an die Zielgruppe der 11 – 15jährigen Kids, bzw. an Jugendliche, die vom Angebot des HdJ nicht angesprochen werden. Das Projekt ist eine Idee der Schule Alter Teichweg, die in erster Linie ihren Schülern ein Freizeit-/Zusatzangebot schaffen will.
Als Projekt der Stadtteilentwicklung muss dieses Projekt auch Möglichkeiten für die Jugendlichen des ganzen Stadtteils anbieten. Daraus ergibt sich die weitere Vorbedingung, dass die Zustimmung der betroffenen Stadtteilgremien einzuholen ist.
Deutlich wird, dass ein weiteres Jugend-Projekt auf dem Gelände der Schule ATW nicht nur eine Ergänzung des bestehenden Angebotes darstellt, sondern auch eine Konkurrenzsituation z.B. gegenüber dem HdJ darstellen kann (Zielgruppenkonflikt). Darauf weisen Frau Schröder und Herr Yaman hin.
Das HdJ möchte an der Erstellung eines Nutzungskonzeptes beteiligt werden. Herr Opalka erinnert daran, dass bereits ein Gespräch mit Herrn Yaman zu dem Projekt stattgefunden hat. Man suche also den Kontakt zu allen Betroffenen. Darüber hinaus beharrt er darauf, dass die Projektidee zunächst an dem Ort weiterentwickelt wird, an dem sie auch entstanden ist, im Bereich der Schule ATW (Lehrer, Schüler, Eltern). Das entwickelte Nutzungskonzept würde dann dem Stadtteil und seinen Institutionen/Gremien vorgestellt und nach Bedarf überarbeitet.
Nachdem die Vertreter der Schule und die der Jugendarbeit übereingekommen sind, weiterhin konstruktiv im Gespräch zu bleiben, begrüßt der Stadtteilrat prinzipiell dieses Projekt, für Jugendliche einen zusätzlichen „freien Raum“ zu schaffen.
Es wurde deutlich, dass ein Bedarf für ein solches Angebot besteht. Der Stadtteilrat wünscht sich andererseits, über die weiteren Entwicklungen des Projektes auf dem Laufenden gehalten zu werden. Stattbau und Schule sagen dem Stadtteilrat kontinuierliche Informationen zu.
3. Sammlung von Themen für die Quartiersversammlungen
Der Stadtteilrat sammelt Vorschläge für den Rahmenablauf der heranrückenden Quartiersversammlungen.
Es wird geplant, im Januar 2002 drei Quartiersversammlungen in Dulsberg durchzuführen. Auf den Versammlungen soll unter anderem der für die Messe „Du & Deine Welt“ erstellte „Dulsberg Film“ gezeigt werden.
Herr Kräntzer wünscht sich eine Präsentation von „dulsberg.de“. Diese Idee findet Zustimmung, allerdings müsste sich hier erst jemand finden, der diese Idee auch umsetzen kann. Ansonsten sollte die Gelegenheit genutzt werden, um über die aktuelle Arbeit des Stadtteilrates zu berichten.
Die einzelnen Mitglieder sind bis zur kommenden Sitzung des Rates aufgefordert, sich einzelne Themenbereiche zur Vorstellung auf den Versammlungen herauszugreifen. Schön wäre es, spezielle Themen aus den jeweiligen Quartieren parat zu haben.
Offen bleibt die Frage nach der zukünftigen Zusammensetzung des Rates. Da es eine neue Fraktion in der Bezirksversammlung geben wird, gibt es womöglich einen neuen politischen Vertreter im Rat. Am 5. November wird sich die Versammlung konstituieren, in der Folge ist auf den Proporz von politischen Vertretern und AnwohnerInnenvertretern zu achten.
Ebenso bleibt ungeklärt, wie der Rat einen erfolgreichen Zugang zu den Bürgerinnen und Bürgern ausländischer Herkunft finden kann. Sie sind kaum im Stadtteilrat vertreten. Hier würde sich der Rat eine Veränderung wünschen.
4. Einschätzung der Wahlergebnisse auf dem Dulsberg
Angesichts der Ergebnisse der Bürgerschaftswahl am 23.09.01 hält der Stadtteilrat Dulsberg folgendes fest:
1. Die Ergebnisse auf dem Dulsberg spiegeln im großen und ganzen den allgemeinen Trend wieder. Bedenkt man die sozial exponierte Lage des Dulsbergs, so weist der Dulsberg kein extremes Wahlverhalten auf. Verglichen mit älteren Wahlergebnissen, wählte der Dulsberg relativ beständig. Obgleich des unbestreitbaren Erfolges der PRO Partei besteht für den Stadtteilrat keinerlei Anlass zu übertriebener Besorgnis.
2. Der Stadtteilrat wird seine erfolgreiche Arbeit weiterhin wie bisher gestalten. Dabei ist verstärkt darauf zu achten, dass die positiven Veränderungen in unserem Stadtteil den Bürgerinnen und Bürgern auch erfolgreich vermittelt werden.
Herr Yaman erinnert daran, dass z.B. der „runde Tisch“ in Dulsberg immer weniger Besprechungsbedarf hat, da kaum noch entsprechende Gewalt- oder Kriminalitätsdelikte vorliegen. Nur leider würde diese sehr zu begrüßende Entwicklung kaum wahrgenommen. Viele Menschen halten einfach an den veralteten negativen Klischees über den Dulsberg fest.
Wir lassen uns unseren Stadtteil nicht „schlechtreden“!
3. Nach den erfolgten Polarisierungen im Wahlkampf hat der Stadtteilrat die Sorge, dass es im Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu klimatischen Verschlechterungen kommen könnte. Dem will der Stadtteilrat entgegentreten, indem z.B. unsere MitbürgerInnen ausl. Herkunft verstärkt angesprochen werden sollen, um sie für die Mitarbeit im Stadtteilrat zu gewinnen (s.o.).
5. Mieterberatung auf dem Dulsberg
Herr Söngen und Herr Rix berichten zur aktuellen Situation der Mieterberatung. Ursprünglich sind für die Mieterberatung auf dem Dulsberg zusätzliche Gelder aus Frankmitteln eingeworben worden. Dem Mieterverein zu Hamburg sollte so ermöglicht werden, neben seinen eigenen Mitgliedern auch bedürftige Dulsberger zu beraten, ohne dass diese Mitgliedsbeiträge zu entrichten hätten. Neben den pauschalen Mitgliedsbeiträgen standen auch Mittel für eventuell hieraus entstehende Prozesskosten bereit. Dazu kamen auch Gelder für eine Informationsarbeit jenseits der Einzelberatung.
Es muss festgestellt werden, dass die beantragten Mittel nicht im erdachten Sinne abgefordert worden sind. Die Zielgruppe machte z. B. nicht vom Angebot der beitragsfreien Mitgliedschaft Gebrauch. Es wurde dazu übergegangen, anfallende Honorarkosten zu begleichen, die durch die zwei monatlichen Rechtsanwaltstermine im Stadtteilbüro entstanden sind. Überzählige Mittel wurden zurückgeführt.
Die Zahl der Mieterberatungen auf dem Dulsberg schwankt sehr stark, aber im Allgemeinen ist ein deutlicher Rückgang bei den Beratungszahlen zu verzeichnen (2000 –2001), so dass auch der Mieterverein zum Schluss kommt, in Zukunft nur noch einen einzigen Termin im Monat für die Mieterberatung anzubieten.
Sollte sich der Bedarf ändern, ist der Mieterverein bereit, das Angebot wieder aufzustocken. Herr Söngen empfiehlt, das bisherige Beratungsmodell abzuschließen.
Der Stadtteilrat wünscht, dass bedürftige DulsbergerInnen auch in Zukunft durch Übernahme des Mitgliedsbeitrages in den Genuss der Mitgliedsberatung des Mietervereins kommen können (obwohl die angesprochene Zielgruppe dieses Angebot schon in den letzten Jahren nicht angenommen hat). Herr Söngen und Herr Rix wollen zur kommenden Sitzung des Rates einen entsprechenden Antrag auf Frank-Mittel erstellen.
6. Mitteilungen
Herr Rix teilt mit, dass eine Lösung für das Problem der Müllabfuhr in der Schwansenstraße in Sicht ist (Bürgerstunde vom 11.09.01). Der zuständige Hauswart der SAGA versucht derzeit, die ansässigen Autofahrer auf freiwilliger Basis dazu zu bewegen, beim Parken genügend Zwischenraum für den Abtransport der Müllcontainer zu lassen (Aufstellung eines Schildes). Sollte dieser Versuch misslingen, wird der Behördenweg über eine Ausnahmeverordnung gewählt.
Nachtrag von Frau Hübsch-Törper (per mail):
Stadtplatz Alter Teichweg:
Gespräche mit Gewerbetreibenden und anliegenden Mietern auf Basis einer Vorplanung von Frau Spalink-Sievers über die Gestaltung des Platzes sind abgeschlossen. Auf dieser Basis wird jetzt die Ausführungsplanung erarbeitet. Die Bauarbeiten können wohl noch im Herbst beginnen. Bei Bedarf wird die Planung auf der Novembersitzung dem Stadtteilrat vorgestellt.
7. Umlaufmappe
Brief der Ev.-luth. Kirchengemeinde Hamburg-Dulsberg an den Stadtteilrat. Aufgrund von personellen Einschränkungen kann die Gemeinde z.Zt. nicht im gewünschten Maße an den Stadtteilgremien teilhaben.
Brief eines Anwohners des Straßburger Platzes zum Thema Platzgestaltung an den Rat.
Ende der Sitzung 22:15
Protokoll: Jürgen Rix
Stadtteilrat Dulsberg
Protokoll der Sitzung vom 10. Juli 2001
im Nachbarschaftstreff, Elsässer Str. 15
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Anwesende Mitglieder:
Verena Blix * vom Ortsausschuss entsandt
Claus-Joachim Dickow * BewohnerInnenvertreter
Camilla Hübsch-Törper * Vermietervertreterin
Monika Kreiner * Gewerbetreibende
Klaus-Dieter Schulz * BewohnerInnenvertreter
Dieter Söngen * vom Bezirksamt entsandt
Thomas Straßberger * BewohnerInnenvertreter
Thorsten Szallies * BewohnerInnenvertreter
Isa Yaman * bezirkliche Einrichtungen
Kerstin Zacher * BewohnerInnenvertreterin
Weitere Anwesende:
Frau Buttaro Bewohnerin
Jürgen Fiedler Stadtteilbüro Dulsberg
Manfred Karstaedt SPD-Dulsberg
Ulrike Ritter Stadtteilbüro Dulsberg
Regina Straßberger Spielhaus-Ini
Christiane Wilfert Bewohnerin
* stimmber. Mitglied
Beginn der Sitzung: 19.35 Uhr
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Die Tagesordnung sah wie folgt aus:
0.Bürgersprechstunde
1.Genehmigung des Protokolls vom 12.6.01
2. Namensgebung "Kulturtreff Dulsberg"
3. Umgang mit Frank-Gelder
4. Frank-Antrag Kita ATW 203
5. Vorbereitung: "Diskussion Wohnraumversorgung auf dem Dulsberg"
6. Mitteilungen
7. Verschiedenes
0. Bürgersprechstunde
1. Genehmigung des Protokolls vom 12.6.01
Mit zwei Änderungen im Zusammenhang mit den Äußerungen zum Spielhaus durch Elternvertreter in der letzten Sitzung wurde das Protokoll angenommen.
2. Namensgebung "Kulturtreff Dulsberg"
Frau Ritter (Stadtteilbüro) erläuterte den vom Programmbeirat beschlossenen Weg, der jetzt zu einer abschließenden öffentlichen Namensgebung für die Stadtteilräumlichkeiten "Kulturtreff" im Alten Teichweg 200 geführt hat.
Studierende der Bildkunstakademie Hamburg und der "Design Factory" haben Namensvorschläge für den Programmbeirat entwickelt. Letzterer hat daraus die nachstehenden vier (die Kulturelle, Kulturwerk Dulsberg, Dulsberger Freiheit, Kulturhof) ausgesucht und sie auf dem Stadtteilfest den Besuchern und Besucherinnen zur endgültigen Abstimmung vorgelegt.
Die Abstimmung ergab bei insgesamt 136 abgegebenen Stimmen eine klare Mehrheit (54) für den Namen "Kulturhof".
Mit der Bekanntgabe der Abstimmung und der Kenntnisnahme durch den Stadtteilrat kann der neue Name "Kulturhof" nun in der Öffentlichkeit verwandt werden.
Inzwischen liegen Logo-Vorschläge vor, die vom Programmbeirat begutachtet und bewertet werden.
3. Umgang mit den Frank-Geldern
Herr M. Karstaedt stellte klar, dass vor November keine Mittel mehr bereitgestellt werden könnten, da sich erst dann die neue Bezirksversammlung und entsprechend der Haushaltsausschuss konstituiert.
Die Vorsitzende stellte zur Debatte, ob mit den abschmelzenden Mitteln dieses Fonds weiter wie bisher verfahren werden sollte, oder ob es notwendig sei, jetzt Grundsatzentscheidungen für die Mittelvergabe zu treffen.
Mögliche Kriterien:
· Rückstellung einer bestimmten Summe für in der Zukunft liegende, aber als wichtig erachtete Maßnamen
· noch näher zu bestimmende Anteile der Summe für klar benannte Bereiche (z.B. für Modernisierungsmaßnahmen im Kita-Bereich) auszugeben
· Jahresbudget festlegen - jedoch keine zeitliche Terminierung für Antragsabgabe
Man verständigte sich darauf, dass die Vorsitzenden und die Geschäftsstelle für die Oktobersitzung hierzu eine Vorlage erstellen, um dann den zukünftigen Umgang mit den Geldern zu beschließen.
4. Frank-Antrag Kita ATW 203
Der Leiterin des Kindertagesheimes, Frau Daszkowski, wurde der Sachstand der vorhergehenden Debatte mitgeteilt.
Im Anschluss daran erläuterte sie das Begehren, das Außengelände der Kita mit einem Holzschiff zu versehen. Der Träger wird über die der Kita gewährten Unterhaltungsmittel keine weiteren Gelder bereitstellen, so dass eine Realisierung nur durch zusätzliche Finanzmittel durchgeführt werden kann.
Bereits 1996 und 1997 sind Mittel aus dem Frank-Vergleich in Umgestaltungsmaßnahmen der Kita geflossen.
Herr Söngen stellte fest, dass im Falle der Kita 203 besser eine Gesamtlösung hätte angestrebt werden sollen, die dann aus Mittel der soz. Stadtteilentwicklung hätte mitfinanziert werden können.
Frau Daszkowski wurde gebeten, eine Kostenschätzung für eine große Lösung abzugeben und lud am Ende die Mitglieder ein, sich das Gelände der Kita vor Ort anzusehen.
5. Vorbereitung: "Diskussion Wohnraumversorgung auf dem Dulsberg"
Da für diese Diskussion in der Septembersitzung (11.9.) mehr Zeit zur Verfügung stehen soll, verständigte sich der Stadtteilrat auf einen früheren Beginn der Sitzung. Außerdem werden Vertreter der Vermieter dazu eingeladen und in den Wochenblättern auf diese Sitzung speziell hingewiesen, so dass interessierte BewohnerInnen Gelegenheit haben, daran teilzunehmen.
verabredete thematische Schwerpunkte:
· ein Jahr nach der Ablehnung einer sozialen Erhaltungsverordnung durch den Stadtteilrat - Bestandsaufnahme und Bewertung
· welcher Wohnungsmix zwischen großen und kleinen Wohnungen ist für Dulsberg wünschenswert?
· wie vermeiden Wohnungsunternehmen sogenannte "überforderte Nachbarschaften" - Regelung der Belegung?
· Auswertung der Umfrage bei den Wohnungsunternehmen
- in welchem Umfang stehen familien-/mehrpersonengerechte Wohnungen zur Verfügung - Konsequenzen
· welcher Personenkreis fragt nach und welche Wohnungstypen werden nachgefragt?
Eine Einbeziehung der Problematik des Gewerberaumleerstandes und der Fluktuation im Bereich des Einzelhandels wurde als nicht sinnvoll erachtet.
Für die Behandlung dieses für den Stadtteil bedeutsamen Themas soll der Wirtschafts- und Beschäftigungsbeauftragte einbezogen werden.
6. Mitteilungen
6.1. Bericht aus der gemeinsamen Sitzung des Stadtteilrates mit dem Ortsausschuss
Die Vorsitzende hebt die hohe zahlenmäßige Beteiligung der Stadtteilratsmitglieder hervor. Das Gespräch fand in einer angenehmen Atmosphäre statt.
Der Stadtteilrat begrüßt den einstimmig gefassten Beschluss des Ortsausschusses nach Forderung zur weiteren Bereitstellung von Mitteln der Stadtentwicklungsbehörde für den Dulsberg, speziell für den Verfügungsfond.
In Bezug auf die Teilnahme derjenigen Parteien, die bisher nicht im Stadtteilrat vertreten sind, hat sich keine Lösung ergeben.
Die SPD hält die praktizierte Form der Stellvertretung bei den BewohnervertreterInnen für nicht sinnvoll.
Herr H. Karstaedt berichtete, dass die von der SPD vorgeschlagene Ablösung der personengebundenen Stellvertretung inzwischen als Antrag in den OA eingebracht und dort einstimmig beschieden wurde.
Daraufhin entschloss sich der Stadtteilrat, ab sofort entsprechend (jeder kann jeden vertreten) zu verfahren.
6.2. Antwort auf die Anfrage "Spielhaus" vom 10.6.01
Der Stadtteilrat sieht vor dem von Frau Schröder angebotenen Gespräch mit den Vertretern der Elterninitiative keinen weiteren Handlungsbedarf für sich.
6.3. Olympiastützpunkt (OSP)
Herr Dickow (FDP) erläutert, dass durch Mitteilungen in der Presse Unklarheiten über den Fortbestand des OSP aufgetaucht waren. Seine Nachforschungen haben aber ergeben, dass es sich wohl nur um eine verwaltungsmäßige/organisatorische Zusammenfassung mehrer Zentren handelt, nicht jedoch um die Schließung einzelner Sportstätten.
7. Verschiedenes
Der Stadtteilrat wird sich in einer der nächsten Sitzungen mit den Auswirkungen des Ausbaus des Friedrich-Ebert-Dammes beschäftigen. Dazu muss geklärt werden, wer dazu qualifiziert Auskunft geben kann.
Herr Fiedler weist die Mitglieder nochmals auf den Präsenzplan zur Messe hin und bittet sie, sich entsprechend einzutragen.
Der von Arbeit und Leben und dem Stadtteilbüro angebotene Bildungsurlaub unter dem Titel "Dulsberg - ungeschminkt und lebenswert" findet nun sicher statt. Wünschenswert wäre ein Programmpunkt mit dem Stadtteilrat. Trotz der angespannten Beanspruchung in der zweiten Septemberwoche haben sich Herr Schulz und Frau Wilfert zu einem Austausch mit der Bildungsurlaubergruppe bereit erklärt.
Belle Ville kann sich grundsätzlich vorstellen, gegen entsprechende Kostenerstattung probehalber die Einsammlung von vagabundierenden Einkaufswagen durchzuführen. Nun muss geklärt werden wie hoch die anfallenden Kosten sind, ob der Einzelhandel bereit ist, sie zu übernehmen und wo die neuralgischen Stellen sind, an denen die Wagen abgestellt werden.
Frau Speitel (Gartenbauamt) hat sich bereit erklärt, in der Septembersitzung den Stand der noch offenen Maßnahmen im Grünzug zu erläutern.
Frau Kreiner berichtete von wucherndem Grün am Kreuzungsbereich beim Restaurant Metaxa / Straßburger Straße. Herr Söngen teilt dazu mit, dass der Wegewart zwar darauf hingewiesen werden kann, doch eine Beseitigung nur veranlasst wird, wenn durch den Wuchs eine Gefahrensituation entstanden sei.
Herr Yaman teilte mit, dass Jugendliche aus dem Haus der Jugend die Endausscheidung eines stadtweiten Musikwettbewerbs in der Hamburger Fabrik mit einem antirassistischen Song gewonnen haben. (Applaus)
Ende der Sitzung: 22.00 Uhr
für das Protokoll: Jürgen Fiedler
Stadtteilrat Dulsberg
Protokoll der Sitzung vom 12. Juni 2001
im Nachbarschaftstreff, Elsässer Str. 15
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Anwesende Mitglieder:
Verena Blix * vom Ortsausschuss entsandt
Kerstin Cochú * Kirchengemeinde Dulsberg
Marion Hanusch * BewohnerInnenvertreter
Renate Kräntzer * BewohnerInnenvertreter
Rolf Kräntzer * BewohnerInnenvertreter
Monika Kreiner * Gewerbetreibende
Joachim Neumeister vom Ortsausschuss entsandt
Udo Pichler * BewohnerInnenvertreter
Ingrid Rehfeldt * BewohnerInnenvertreterin
Thomas Straßberger BewohnerInnenvertreter
Thorsten Szallies * BewohnerInnenvertreter
Isa Yaman * bezirkliche Einrichtungen
Weitere Anwesende:
Jürgen Fiedler Stadtteilbüro Dulsberg
Volker Hanert Computer-Club-HH-Dulsbg.
Manfred Karstaedt SPD-Dulsberg
Ursel Meyer Bewohnerin
Jürgen Rix Stadtteilbüro Dulsberg
Stephan Rothe dulsberg.de
Thomas Schwarz Computer-Club-HH-Dulsbg.
Regina Straßberger Spielhaus-Ini
Christiane Wilfert Bewohnerin
* stimmber. Mitglied
Beginn der Sitzung: 19.35 Uhr
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Die Tagesordnung sah wie folgt aus:
0. Bürgersprechstunde
1. Genehmigung des Protokolls vom 8.5.01
2. Öffentlichkeitsarbeit des Stadtteil(rates)
2.1. Vortrag Stephan Rothe zur Präsenz des Stadtteil(rates) im Internet
2.2. Stadtteilzeitung BACKSTEIN:
a. aktuelle Situation (Erscheinungstermin unklar)
b. Terminierung eines Treffens zwischen des Vorsitzenden des Stadtteilrates und der Redaktion
2.3. Sachstand zu Messestand des Dulsbergs auf "Du und deine Welt"
- Pause -
3. Vorbereitung der gemeinsamen Sitzung des Stadtteilrates mit dem Ortsausschuss am 25.06.01
4. Mitteilungen
5. Verschiedenes
0. Bürgersprechstunde
Herr Schwarz und Herr Hanert stellen den Computer-Club Hamburg-Dulsberg vor. Der Club bittet den Rat um tätige Hilfe bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für eine dauerhafte Residenz im Stadtteil.
Die Mitgliederzahlen würden ständig wachsen, so dass Clubversammlungen in privaten Wohnungen kaum noch möglich sind. Die beiden Herren heben besonders die Arbeit mit Dulsberger Kindern hervor, die über den Club an die Welt der PCs herangeführt werden.
Die interessierten Kinder bräuchten auch keine Mitgliedsbeiträge zu entrichten. Der Club will hiermit eine soziale Aufgabe für die Weiterbildung der Kinder im Stadtteil übernehmen. Es gibt schon eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Kirchengemeinde Dulsberg, in dem der Club bereits Mitglied ist.
Der Gemeindesaal wird bisher für größere Veranstaltungen des Clubs genutzt. Am 14.07.01 findet z.B. eine große LAN-Party im Gemeindesaal statt.
Der Club selbst verfügt nicht über die finanziellen Möglichkeiten (10,- DM Monatsbeitrag für Erwachsene: 5 DM für den Förderverein, 5 DM für die Clubarbeit), sich auf dem freien Markt Räumlichkeiten anzumieten.
Man suche hier einen Vermieter, der mietfrei Räumlichkeiten zur Verfügung stellen könnte. Die anfallenden Betriebskosten könnten aber beigetragen werden und viel handwerkliches Geschick zum Herrichten und Erhalt der Räumlichkeiten.
Der Rat schlägt vor, dass der Club mit den Betreibern vom I-Tüpfelchen Kontakt aufnehmen solle, um die Möglichkeiten einer "räumlichen Zusammenarbeit" zu erörtern. Außerdem könne Kontakt zur Schiffszimmerergenossenschaft aufgenommen werden, da dort eventuell Räumlichkeiten zur Verfügung stehen könnten.
Die Vorsitzenden bedanken sich für die ausführliche Vorstellung. Die Arbeit des Clubs findet die grundsätzliche Unterstützung des Stadtteilrates.
Frau Straßberger informiert den Rat über die aktuelle Situation im Spielhaus:
1. Vom Jugendamt (JA) her seien die Öffnungszeiten des Spielhauses geändert worden. Zugunsten einer verstärkten Öffnung des Spielhauses am Nachmittag wird das bisherige Vormittagsangebot reduziert (vorher: Mo - Fr 9 -12h & Mo - Do 14 - 17 h / neu: Mo - Do 9 - 12 h & Mo - Fr 14 - 17 h).
Diese Änderung entspreche nicht den Bedarfen der derzeitigen Nutzung des Spielhauses. Das offene Betreuungsangebot des Spielhauses wird vormittags und nachmittags gleichermaßen genutzt.
Aus diesem Grunde wird der Rat gebeten, sich zusammen mit den Betroffenen für eine Rücknahme dieser Änderung einzusetzen. Hierzu gibt es auch schon eine Unterschriftenaktion der Spielhaus-Ini.
2. Eine Honorarkraft des Spielhauses, die bisher Gymnastik und Bewegungsspiele angeboten hat, soll nach den Sommerferien nicht weiter beschäftigt werden. Von den Eltern der Spielhauskinder wird gegen das JA die Forderung erhoben, diese Honorarstelle zu erhalten.
Zu beiden Punkten liegt den Betroffenen bisher noch keine Stellungnahme vom Jugendamt (JA) vor. Frau Schröder als Verantwortliche und gleichzeitig Mitglied im Stadtteilrat wird in Abwesenheit gebeten, bis zur nächsten Sitzung den Standpunkt des JA in dieser Angelegenheit dem Stadtteilrat mitzuteilen. Erst dann sehen sich die Mitglieder in der Lage, hier abschließend zu bewerten.
Frau Cochú beschwert sich über den zugewachsenen Zustand des Radweges Höhe Nordschleswiger Str./Eulenkamp. Hier wird der Rat eine Anfrage an den Wegewart richten.
Frau Meyer ( Anwohnerin Tiroler Str.) beschwert sich über die Schäden an den Grünanlagen, die im Zuge der Modernisierungsarbeiten an den SAGA-Häusern Tiroler Str. 9 + 11 angerichtet werden.
Der Rat findet das bestehende Grün grundsätzlich erhaltenswert. Die Vorsitzende wird die Vertreterin der SAGA (Frau Hübsch-Törper) ansprechen. Mit Nachdruck soll die SAGA darauf hingewiesen werden, an dieser Stelle keine weiteren vorschnellen Tatsachen zu schaffen und mit den Betroffenen nach einer Möglichkeit zu suchen, wie mit der bestehenden Grünanlage im Sinne einer Erhaltung umgegangen werden kann.
1. Protokoll
Herr Pichler fragt den Sachstand zur AG-Vermieter an (TOP 8). Es wird auf die Ergebnisse der kommenden Sitzung der AG am 12.07.01 (Anm.: verlegt auf den 17.07.01)verwiesen.
Das Protokoll der 107. Sitzung des Rates wird einstimmig angenommen.
2. Öffentlichkeitsarbeit des Stadtteil(rates)
2.1. Vortrag Stephan Rothe zur Präsenz des Stadtteil(rates) im Internet
Herr Rothe erläutert das Angebot von dulsberg.de. Mit dieser WebSite stellt er zunächst ein statisches Gerüst mit grundsätzlichen Informationen über den Stadtteil Dulsberg in das Internet.
Dabei hat er sich überwiegend an der vom Stadtteilbüro herausgegebenen Broschüre "Rat & Tat" orientiert. Dieses Angebot stellt die Basis dar. Er selbst versteht sich nicht als Informations-Akteur, sondern als Aufbereiter von Informationen, die ihm zugetragen werden.
Er fordert alle Anwesenden auf, sich mit vorbereiteten Informationen und Angeboten an dulsberg.de zu wenden. Dabei stünden den Informationen ein sehr breiter Raum auf seiner WebSite zur Verfügung. Er selbst werde dann die technische Betreuung (Infos ins Netz stellen) übernehmen.
Die eigentliche Redaktionsarbeit an der "Informationsseite dulsberg.de" müssten alle interessierten Bürger und BürgerInnen (Gruppen & Einrichtungen) selbst übernehmen. Herr Rothe erklärt sich bereit, für den Rat eine Email-Adresse einzurichten, die allerdings alle Mails an einen bereits bestehenden Account weiterleiten würde (Wer will die Mails des Rates verwalten?).
Die Möglichkeiten der WebSite dulsberg.de werden aktuell zur Informationsverbreitung noch wenig genutzt. Aus diesem Grunde würde ein eigener Web-Auftritt des Stadtteilrates zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt keinen Sinn machen.
Z.B. könnte man über das "Forum Dulsberg" relevante Themen für den Stadtteil öffentlich im Internet diskutieren. Mitglieder des Rates könnten hier vorbereitetes Informationsmaterial bereitstellen, zu dem sich dann Interessierte im Netz äußern könnten (z.B. zur Umgestaltung des Straßburger Platzes).
Damit so ein Forum funktioniert müsste es aber selbst im Stadtteil intensiv beworben werden. Auf diese Art und Weise könne im Stadtteil eine "Kompetenz zum Mitreden" geschaffen werden, die letztendlich auch zu mehr "Mitmachen" führen könnte.
Der Rat sieht sich allerdings außerstande, ein festes Öffentlichkeitsamt zu vergeben. Die Mitglieder des Rates sind aufgefordert, sich jeweils zu thematischen Schwerpunkten entsprechend einzubringen (punktuelle Vergabe des Öffentlichkeits-Amtes).
Frau Kreiner fragt nach der Möglichkeit die Stadtteilzeitung Backstein ins Internet zu stellen. Herr Rothe hält das zum jetzigen Zeitpunkt für unmöglich. Printmedien eignen sich nicht zur direkten Übernahme auf eine WebSite ("inkompatibel").
Hier müsste sich eigens eine Online-Redaktion bilden, die einen dynamischen Redaktionsfluss gewährleisten könnte (+ Internet KnowHow). Die derzeitige Print-Redaktion könne eine solche Aufgabe zur Zeit nicht bewältigen.
2.2. Backstein
Die verzögerte Herausgabe der neuen Backsteinnummer veranlasste den Stadtteilrat, sich nach Gründen dafür zu erkundigen.
Frau Wilfert bemängelte, dass die Abgabe der zugesagten Artikel zusehends verspätet erfolgt, so dass Herr Rix nicht in der Lage ist, entsprechend eines verabredeten Zeitplans, dass Layout zu fertigen.
Dies hängt auch damit zusammen, dass es in der Redaktion persönliche Schwerpunktverlagerungen gegeben hat, die sich erschwerend auf die Arbeit auswirken.
Herr Fiedler erklärte, dass die für diese Ausgabe entstandene zeitliche Verzögerung neben den vorstehend erwähnten Gründen dadurch zustande kommt, dass im Stadtteilbüro eine durch Krankheit bedingte Situation entstanden ist, in dem eine Freistellung für Herrn Rix zur Fertigstellung des Backsteins im Umfang von ca. 50 und mehr Stunden nicht organisierbar war.
Eine Hilfestellung von außen in diesem Moment ist nicht effektiv, da die Notwendigkeit zur Einarbeitung einer beschleunigten Fertigstellung abträglich ist.
Dennoch wird von Seiten Herrn Rix eingeschätzt, den Backstein noch vor den Sommerferien herausbringen zu können.
Nach den Sommerferien möchten die Vorsitzenden ein Gespräch mit der Redaktion führen.
Vorher wird sich jedoch die Redaktion intern mit der momentanen Lage befassen.
2.3. Du und Deine Welt
Herr Fiedler gibt einen Bericht über den Stand der Messevorbereitung.
Zentrale Elemente sind
a) Besucher auf den Stand aufmerksam zu machen
- kurzer Video-Trailer
- kulinarisches Angebot
b) Quiz mit Gewinnen, die im Stadtteil eingelöst werden müssen
c) visuelle Medien (Dias, Video, Photos)
d) Computeranimationen
e) Infomaterialien
Alle Mitglieder sind eingeladen, sich an der Standpräsenz zu beteiligen und dementsprechend beim Stadtteilbüro anzumelden.
3. Gemeinsame Sitzung von Stadtteilrat und Ortsausschuß
Dafür vorgeschlagene Themen sind:
- Bewertung des Stadtteilrates mit seiner neuen Struktur
- Wie wichtig nimmt die Kommunalpolitik den Stadtteilrat? Nicht alle Parteien sind im Stadtteilrat vertreten
- Wie sind die Positionen zu den Themen Freibad, Bücherhalle, Straßburger Platz
- Umgang mit den durch den Stadtteilrat eingebrachten Anträgen (Stadtteilrat selber will genauer die Ergebnisse bei bezuschussten Projekten betrachten)
- Auswirkungen durch die Beendigung der Programme / Verfügungsfond
Herr Fiedler berichtete von einem Gespräch in der Stadtentwicklungsbehörde. Dort hat er die Reduzierung bzw. das Auslaufen des Verfügungsfonds kritisiert und statt dessen eine Erhöhung für einen über das Ende des Programms hinauslaufenden Zeitraum gefordert. Nur so können die angeschobenen Aktivitäten nachhaltig erhalten werden und dem Engagement im Quartier Rechnung getragen werden.
Das Stadtteilbüro wird gebeten, eine Aufstellung über die an den Verfügungsfonds gestellten Anträge zu erstellen.
5. Mitteilungen
Herr Fiedler teilt zum Brand beim Pizzaservice Stadtplatz ATW mit.
Die Polizei kann bisher nur die Aussage machen, dass es sich um Brandstiftung handelt.
Hintergründe sind noch unklar.
Belle ville würde sich um die vagabundierenden Einkaufswagen kümmern. Das Thema wird verschoben, da Herr Schulz nicht anwesend war.
Das HDJ hat zum 15.3. eine Stelle für Mädchenarbeit und zum 1.7. für den Kinderbereich besetzen können.
Aktuell sind von 8 Stellen nur noch 1,5 nicht besetzt.
Das diesjährige Ferienspektakel findet statt vom 23.7 bis zum 2.8., das Stadtteilfest am 23.6.
4. Verschiedenes:
Herr Kräntzer wünscht Informationen, wann mit der Realisierung der ausstehenden Maßnahmen im Grünzug zu rechnen ist.
Herr Fiedler teilt mit, dass es zum Planschbecken ein Abstimmungsgespräch unter Einbeziehung des Hamburger Eis- und Rollsportverbandes gegeben hat, bei dem sich darauf verständigt wurde, die zu gestaltende Fläche auf das heutige Planschbeckenformat zu beschränken. Genauere Informationen zur Umsetzung kann nur das Gartenbauamt erteilen.
Ende der Sitzung 22.35
Protokoll: Jürgen Rix
Stadtteilrat Dulsberg
Protokoll der Sitzung vom 08. Mai 2001
im Mietertreff "i-Tüpfelchen", Diedenhofer Str. 2
Anwesende Mitglieder:
Verena Blix * vom Ortsausschuss entsandt
Rolf Kräntzer * BewohnerInnenvertreter
Joachim Neumeister vom Ortsausschuss entsandt
Christoph Nottrott * BewohnerInnenbvertreter
Udo Pichler * BewohnerInnenvertreter
Ingrid Rehfeldt * BewohnerInnenvertreterin
Gudrun Schröder * bezirkl. Einrichtungen
Klaus-Dieter Schulz * BewohnerInnenvertreter
Dieter Söngen * vom Bezirksamt entsandt
Thomas Straßberger BewohnerInnenvertreter
Thorsten Szallies * BewohnerInnenvertreter
Kerstin Zacher * BewohnerInnenvertreterin
Weitere Anwesende:
Christina Altinok i-Tüpfelchen e.V.
Andy Buttaro Bewohnerin
Jörg Faistel Siedlungsbauges. Frank KG
Jürgen Fiedler Stadtteilbüro Dulsberg
Manfred Karstaedt Bewohner
Susanne Miah i-Tüpfelchen e.V.
Frauke Schröder Stadtteilbüro Dulsberg
Margitta Stricker i-Tüpfelchen e.V.
Christiane Wilfert Bewohnerin
* stimmber. Mitglied
Beginn der Sitzung: 19.35 Uhr
____________________________________
Die Tagesordnung sah wie folgt aus:
0. Bürgersprechstunde
1. Genehmigung des Protokolls vom 10.04.01
2. Vorstellung des Mietertreffs "i-Tüpfelchen"
3. Anträge an den Stadtteilrat
4. Öffentlichkeitsarbeit des Stadtteil(rates)
5. Integration von Neumitgliedern
6. Gemeinsame Sitzung des Ortsausschusses und des Stadtteilrates
7. Mitteilungen
8. Verschiedenes
0. Bürgersprechstunde:
Eine Anwohnerin aus dem Augustenburger Ufer 2-7 beschwerte sich über ein Bauschild, das in den öffentlichen Grünbereich gegenüber ihrer Wohnanlage gestellt worden ist.
Auf Nachfrage durch das Stadtteilbüro zeigte man sich seitens der Gartenbauabteilung darüber informiert und erklärt, dass dafür keine Genehmigung vorläge. Eine Entfernung wird vorgenommen.
Es wurde erbeten, Hintergrundinformationen zur Situation um den ausgebrannten Laden am Stadtplatz ATW einzuholen.
1. Genehmigung des Protokolls vom 10.4.01
Das Protokoll wurde einstimmig angenommen.
Es wurde eine Veränderung der aktuellen Tagesordnung beschlossen.
Außerdem sollen zukünftig Tagesordnungspunkte, zu denen Gäste geladen sind, an den Anfang gestellt werden.
2. Vorstellung des Mietertreffs 'i-Tüpfelchen'
Frau Stricker erläuterte, dass die Entstehung zurückgeht auf einen Zusammenschluss der Mieterschaft, die in enger Kooperation mit dem Vermieter den Umbau auf den Weg gebracht hat.
Dabei sind große Anteile in Eigenleistung erbracht worden, nur für Facharbeiten wurden Handwerksbetriebe beauftragt. Inzwischen ist ein gemeinnütziger Verein gegründet worden, der als Mieter der Räumlichkeiten auftritt und der die Betriebskosten erwirtschaften muss; die Grundmiete wird vom Vermieter übernommen.
Verschiedenste Aktivitäten finden inzwischen in den Räumlichkeiten statt. Monatliche Treffen zwischen Mietern und Vermieter, Treffpunktangebote mit Spielgelegenheit, internationaler Kochabend mit Prominenz, Kinderbasteln, Treff für ausländische Bewohner. Ein Internetcafé befindet sich im Aufbau.
Herr Faistel von der Firmengruppe FRANK machte deutlich, dass eine Nutzung für Stadtteilaktivitäten und Nutzergruppen jenseits der eigenen Mieterschaft gewünscht ist.
Für noch erforderliche Ausstattungen ist beabsichtigt, weitere Gelder zu beantragen.
Die Vorsitzenden danken für den herzlichen und gemütlichen Empfang im Mietertreff.
3. Anträge an den Stadtteilrat
3.1. Verfügungsfonds: Kochkurs
Wurde mit der Einschränkung, dass die bewilligten Gelder nur den Dulsberger TeilnehmerInnen zukommen können, bei einer Enthaltung angenommen.
3.2.
Frau Schröder stellte das Projekt Kinderstadtteilplan vor.
Es gibt die Bereitschaft der im Kinder- und Jugendbereich aktiven Einrichtungen, bei Bereitstellung der Gelder durch den Haushaltsausschuss, mittels Forschertouren einen solchen Stadtteilplan zu erstellen. Geplant ist, der in Dulsberg existierenden Nationalitätenvielfalt in dem Plan Rechnung zu tragen.
Der Stadtteilrat befürwortete einstimmig.
4. Öffentlichkeitsarbeit des Stadtteilrates
Die thematische Zielrichtung war im Vorhinein nicht hinreichend geklärt.
Man verständigte sich darauf, Stephan Rothe als Verantwortlichen für dulsberg.de möglichst für die nächste Sitzung einzuladen, um Möglichkeiten für Öffentlichkeitsarbeit über das Internet auszuloten.
5. Integration von Neumitgliedern
Herr Nottrott skizzierte die Hürden, die für Neumitglieder existieren.
Insidervokabular, Informationsrückstände, relativ vertrautes und eingespieltes Gremium als Gegenüber.
Ein Bewohnervertreter-Stammtisch hat stattgefunden, konnte dieses Thema aber nicht hinreichend zum Gegenstand machen, da sich hieran fast ausschließlich die aktiven BewohnervertreterInnen beteiligt haben.
Ein erneuter Stammtischtermin ist für den Juni geplant.
Es wird für sinnvoll erachtet, Neumitglieder speziell nach ihrer Motivation für eine Mitarbeit im Stadtteilrat zu befragen und sie entsprechend in die Arbeit einzubeziehen.
Von allen begrüßt wurde der Vorschlag, zeitnah zu den im Spätherbst stattfindenden Neuwahlen einen Stadtteilratsworkshop durchzuführen. Hier wird dann neben dem thematischen Austausch die Einführung neuer Personen wichtiger Bestandteil sein.
Erste Fragestellungen wurden formuliert:
Wie ist die Verankerung im Stadtteil?
Wen vertritt der Stadtteilrat?
6. Gemeinsame Sitzung des Ortsausschusses und des Stadtteilrates
Die Vorsitzenden und das Stadtteilbüro unterbreiten bis zur nächsten Sitzung Themenvorschläge für die gemeinsame Sitzung am 25.06. um 18.00 Uhr im Kulturtreff Dulsberg (Alter Teichweg 200).
7. Mitteilungen
Die Vorsitzenden sowie Frau Zacher und Herr Pichler waren der Einladung des Quartiersbeirates Dehnhaide gefolgt und berichteten über die Sitzung.
Das Schreiben der HASPA wurde vorgelesen. Der Stadtteilrat sieht hier keinen Handlungsbedarf.
Vertreter des Stadtteilrates, der Tiefbauabteilung und der Verkehrsabteilung der Polizei haben sich auf einen neuen Standort für die Papiercontainer am Grünzugübergang Elsässer Straße verständigt. Der Stadtteilrat stimmt diesem zu (einstimmig).
Herr Fiedler bat, Anregungen für den Dulsberg-Teil des HASPA-Stadtteilbuches umgehend an das Stadtteilbüro zu senden.
8. Verschiedenes
Das Stadtteilbüro bietet in Zusammenarbeit mit "Arbeit & Leben" im Herbst einen Bildungsurlaub unter dem Titel 'Dulsberg - ungeschminkt und lebenswert' an und bittet die Mitglieder, Werbung dafür zu machen.
Frau Zacher fragte nach, wann das Thema der Wohnraumvergrößerung Gegenstand in der AG-Vermieter ist.
Herr Fiedler erklärte, dass dies Tagesordnungspunkt der nächsten Zusammenkunft ist.
Ende der Sitzung:
22.15 Uhr
für das Protokoll: Jürgen Fiedler
Stadtteilrat Dulsberg
Protokoll der Sitzung vom 10. April 2001
im Nachbarschaftstreff, Elsässer Straße 15
——————————————-
Anwesende Mitglieder:
Marion Hanusch * BewohnerInnenvertreterin
Camilla Hübsch-Törper * Vermietervertreterin
Rolf Kräntzer * BewohnerInnenvertreter
Monika Kreiner * Gewerbetreibende
Marianne Metzger * BewohnerInnenvertreterin
Christoph Nottorf * BewohnerInnenbvertreter
Udo Pichler * BewohnerInnenvertreter
Ingrid Rehfeldt * BewohnerInnenvertreterin
Dirk Salewsky * vom Ortsamt entsandt
Gudrun Schröder * bezirkl. Einrichtungen
Klaus-Dieter Schulz * BewohnerInnenvertreter
Dieter Söngen * vom Bezirksamt entsandt
Thomas Straßberger BewohnerInnenvertreter
Thorsten Szallies * BewohnerInnenvertreter
Kerstin Zacher * BewohnerInnenvertreterin
Weitere Anwesende:
Erika Draeger Quartiersbeirat Dehnhaide
Holger Karstaedt Bewohner
Manfred Karstaedt Bewohner
Margrit Klingforth Bewohnerin
Hans-Werner Nebel Ortsamt
Harry Schreiber Tauschring
Birgit Schwarz Bewohnerin
Monika Strübing Bewohnerin
Christiane Wilfert Bewohnerin
* stimmber. Mitglied
Beginn der Sitzung: 19.35 Uhr
____________________________________________
Die Tagesordnung sah wie folgt aus:
Die Tagesordnung sah wie folgt aus:
0. Bürgersprechstunde
1. Genehmigung des Protokolls vom 13.3.01
2. Straßburger Platz
3. Freibad Dulsberg - Stand der Dinge
4. Integration von Neumitgliedern
5. Öffentlichkeitsarbeit des Stadtteil(rates)
6. Anträge an den Verfügungsfonds
7. Mitteilungen
8. Verschiedenes
9. Inhalt der Umlaufmappe
0. Bürgersprechstunde
Frau Wilfert berichtete, dass alle 2 bis 3 Wochen in größerem Umfang Papierberge neben dem Altpapiercontainer in der Dithmarscher Str. liegen, die dann von dem Entsorgungsunternehmen nicht abgefahren werden.
Der Vorsitzende übernimmt, sich mit der Firma in Verbindung zu setzen.
Frau Zacher kritisiert erneut den Standort der Altpapiercontainer am Übergang des Grünzuges in der Elsässer Str.. Durch die Sichtbehinderung existiert hier eine unfallträchtige Situation.
Der Stadtteilrat besichtigte in der Pause die Örtlichkeit und macht zwei Alternativvorschläge:
1. Nutzung eines Querstellplatzes der PKWs oder
2. eine Aufstellung zurückgesetzt und parallel zum Gehweg auf der süd-westlichen Seite des Übergangs.
Zum Busverkehr in der Dithmarscher Str:
Frau Kreiner hat Erkundigungen eingezogen, dass die momentane Parksituation legal ist. Es bestehen momentan keine Handlungsmöglichkeiten.
Herr Schulz sprach erneut das Problem der vagabundierenden Einkaufswagen im Stadtteil an und beantragte, dies Thema auf einer der nächsten Sitzungen zu besprechen. Er verteilte einen Zeitungsartikel, der sich mit der Problematik befaßt.
1. Genehmigung des Protokolls vom 13.3.01
Frau Blix und Herr Salewski sind vom Ortsausschuß und nicht vom Ortsamt entsandt.
Frau Zacher sprach sich dafür aus, das Thema ‘Wohnungsvergrößerung’ nicht erst mit der ‘sozialen Erhaltungsverordnung’ im Herbst zu besprechen.
Dies fand Zustimmung. Es wird vor der Sommerpause behandelt, sobald Ergebnisse einer Umfrage bei den Vermietern vorliegen.
Herr Nebel formuliert das Anliegen des Ortsausschusses, noch vor der Sommerpause eine gemeinsame Sitzung mit dem Stadtteilrat stattfinden zu lassen. Hier decken sich die gegenseitigen Interessen; ein Termin wird vereinbart.
2. Straßburger Platz
Herr Nebel berichtete, dass zwar ursprünglich eine Verlagerung des Wochenmarktes angedacht gewesen sei, Anwohner sich jedoch dagegen ausgesprochen hätten und bei der Umgestaltung eine entsprechende Herrichtung des Platzes nicht stattgefunden hat.
Seiner Meinung nach sprechen viele Rahmenbedingungen gegen eine Verlagerung des Wochenmarktes:
* Umbauten zur Auffahrt von seiten der Straßburger Str. existieren nicht
* An- und Abfahrten würden durch Wohngebiete geführt werden müssen
* die Größe der Wagen hat sich verändert, die andere Straßenquerschnitte erfordert
* der Wochenmarkt freitags paßt nicht auf den Platz - wer soll mitziehen, wer nicht
* eine Verlegung eines kränkelnden Marktes ist gefährlich
Die anschließende Diskussion setzte sich weitgefächert mit der Problematik des Platzes auseinander:
Frau Kreiner als Beteiligte Ende der 70er Jahre wandte ein, dass Anwohner sich nicht gegen eine Verlegung des Marktes ausgesprochen hätten, sondern generell gegen eine Umgestaltung des Platzes. Die Frage des notwendigen Flächenvolumens für eine Marktverlegung, die Frage nach regelmäßigen Alternativnutzungen, nach weiteren Maßnahmen für eine Aufenthaltsverbesserung wurden besprochen.
Die Frage nach Rückkoppelung und Verankerung in den Stadtteil wurde aufgeworfen.
Der Stadtteilrat faßte einstimmig den Beschluß, dass die Arbeitsgruppe in enger Kooperation mit der Verwaltung einen Planungsauftrag erteilt, in dem als eine Umgestaltungsoption die Verlagerung des Marktes berücksichtigt werden muß.
3. Freibad Dulsberg - Stand der Dinge
Zur Bücherhalle gibt es keine neuen Auskünfte, da die Direktorin der HÖB aus terminlichen Gründen der Einladung des Kulturausschusses der Bezirksversammlung nicht folgen konnte.
Gleiches gilt für das Freibad. Herr Nebel wird hier nochmal aktiv.
Die Zukunft des Olympiastützpunktes beruht auf Staatsverträgen zwischen dem Bund und den Ländern.
Hier sind lokale Einflußnahmen kaum möglich.
Man verabredete, TOP 4 und 5 zu verlegen
6. Anträge an den Verfügungsfonds
Die Anträge 1 bis 3 wurden einstimmig, Antrag 4 bei einer Enthaltung verabschiedet.
1) Antrag des Vereins ‘Leben auf dem Dulsberg e.V.’
Frau Strübing stellte kurz den Verein vor und konnte mitteilen, dass ab der 16. Kalenderwoche das Café wieder geöffnet ist. Bei der Berechnung der Antragssumme ist ein Fehler aufgetreten. Entsprechend hat der Stadtteilrat die Summe auf 1500.- DM erhöht.
2) Herr Schreiber vom Dulsberger Tauschring begründete den Antrag in Höhe von 1350.- DM
3) Frau Kreiner erläuterte den Antrag für das Dithmarscher Straßenfest in Höhe von 1500.- DM
4) Antrag für das Stadtteilfest auf dem Straßburger Platz in Höhe von 1000.- DM.
7. Mitteilungen
Senator Maier kocht am 21.4. in der Stadtteilküche Pottkieker um 13.00 Uhr mit anschließendem Gespräch.
Herr Straßberger lud ein zum 25 jährigen Jubiläum des Spielhauses am 5.Mai von 14.00 bis 17.00 Uhr.
Frau Hübsch-Törper berichtete über die Planungen der SAGA am kleinen Stadtplatz Alter Teichweg/Gravensteiner Weg.
Frau Spalink-Sievers ist mit der Planung des Platzes beauftragt. Auch an den Gewerbeobjekten werden Veränderungen vorgenommen. Die SAGA sucht nach einem kleinen Eisverkäufer an diesem Standort.
Frau Hanusch berichtete von einer Neuauflage einer Broschüre des Bezirkes. Herr Söngen klärt ab, wann dort Redaktionsschluss ist.
Herr Söngen erklärte, dass die Querungshilfen am Alten Teichweg, sobald die Witterung es zuläßt, gebaut werden.
Frau Draeger vom Quartiersbeirat Dehnhaide nahm als Gast an der Sitzung teil, um sich ein Bild der Arbeit des Dulsberger Stadtteilrates zu verschaffen und lud die Vorsitzenden und Bewohnervertreter zu ihrem nächsten Quartiersbeirat am 2. Mai im Kulturhaus Dehnhaide ein.
8. Verschiedenes
Herr Fiedler berichtete von den Schwierigkeiten zwischen Spielcontainer und Platzwart. In einem Gespräch, zu dem die Vorsitzenden eingeladen werden, soll versucht werden, den Konflikt zu entschärfen.
Ende der Sitzung:
22.35 Uhr
für das Protokoll: Jürgen Fiedler
Protokoll Stadtteilrat vom 10.04.01
Autor: stephan (—.dip.t-dialin.net)
Datum: 18.05.01 14:07
Stadtteilrat Dulsberg
Protokoll der Sitzung vom 10. April 2001
im Nachbarschaftstreff, Elsässer Straße 15
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Anwesende Mitglieder:
Marion Hanusch * BewohnerInnenvertreterin
Camilla Hübsch-Törper * Vermietervertreterin
Rolf Kräntzer * BewohnerInnenvertreter
Monika Kreiner * Gewerbetreibende
Marianne Metzger * BewohnerInnenvertreterin
Christoph Nottorf * BewohnerInnenbvertreter
Udo Pichler * BewohnerInnenvertreter
Ingrid Rehfeldt * BewohnerInnenvertreterin
Dirk Salewsky * vom Ortsamt entsandt
Gudrun Schröder * bezirkl. Einrichtungen
Klaus-Dieter Schulz * BewohnerInnenvertreter
Dieter Söngen * vom Bezirksamt entsandt
Thomas Straßberger BewohnerInnenvertreter
Thorsten Szallies * BewohnerInnenvertreter
Kerstin Zacher * BewohnerInnenvertreterin
Weitere Anwesende:
Erika Draeger Quartiersbeirat Dehnhaide
Holger Karstaedt Bewohner
Manfred Karstaedt Bewohner
Margrit Klingforth Bewohnerin
Hans-Werner Nebel Ortsamt
Harry Schreiber Tauschring
Birgit Schwarz Bewohnerin
Monika Strübing Bewohnerin
Christiane Wilfert Bewohnerin
* stimmber. Mitglied
Beginn der Sitzung: 19.35 Uhr
____________________________________________
Die Tagesordnung sah wie folgt aus:
Die Tagesordnung sah wie folgt aus:
0. Bürgersprechstunde
1. Genehmigung des Protokolls vom 13.3.01
2. Straßburger Platz
3. Freibad Dulsberg - Stand der Dinge
4. Integration von Neumitgliedern
5. Öffentlichkeitsarbeit des Stadtteil(rates)
6. Anträge an den Verfügungsfonds
7. Mitteilungen
8. Verschiedenes
9. Inhalt der Umlaufmappe
0. Bürgersprechstunde
Frau Wilfert berichtete, dass alle 2 bis 3 Wochen in größerem Umfang Papierberge neben dem Altpapiercontainer in der Dithmarscher Str. liegen, die dann von dem Entsorgungsunternehmen nicht abgefahren werden.
Der Vorsitzende übernimmt, sich mit der Firma in Verbindung zu setzen.
Frau Zacher kritisiert erneut den Standort der Altpapiercontainer am Übergang des Grünzuges in der Elsässer Str.. Durch die Sichtbehinderung existiert hier eine unfallträchtige Situation.
Der Stadtteilrat besichtigte in der Pause die Örtlichkeit und macht zwei Alternativvorschläge:
1. Nutzung eines Querstellplatzes der PKWs oder
2. eine Aufstellung zurückgesetzt und parallel zum Gehweg auf der süd-westlichen Seite des Übergangs.
Zum Busverkehr in der Dithmarscher Str:
Frau Kreiner hat Erkundigungen eingezogen, dass die momentane Parksituation legal ist. Es bestehen momentan keine Handlungsmöglichkeiten.
Herr Schulz sprach erneut das Problem der vagabundierenden Einkaufswagen im Stadtteil an und beantragte, dies Thema auf einer der nächsten Sitzungen zu besprechen. Er verteilte einen Zeitungsartikel, der sich mit der Problematik befaßt.
1. Genehmigung des Protokolls vom 13.3.01
Frau Blix und Herr Salewski sind vom Ortsausschuß und nicht vom Ortsamt entsandt.
Frau Zacher sprach sich dafür aus, das Thema ‘Wohnungsvergrößerung’ nicht erst mit der ‘sozialen Erhaltungsverordnung’ im Herbst zu besprechen.
Dies fand Zustimmung. Es wird vor der Sommerpause behandelt, sobald Ergebnisse einer Umfrage bei den Vermietern vorliegen.
Herr Nebel formuliert das Anliegen des Ortsausschusses, noch vor der Sommerpause eine gemeinsame Sitzung mit dem Stadtteilrat stattfinden zu lassen. Hier decken sich die gegenseitigen Interessen; ein Termin wird vereinbart.
2. Straßburger Platz
Herr Nebel berichtete, dass zwar ursprünglich eine Verlagerung des Wochenmarktes angedacht gewesen sei, Anwohner sich jedoch dagegen ausgesprochen hätten und bei der Umgestaltung eine entsprechende Herrichtung des Platzes nicht stattgefunden hat.
Seiner Meinung nach sprechen viele Rahmenbedingungen gegen eine Verlagerung des Wochenmarktes:
* Umbauten zur Auffahrt von seiten der Straßburger Str. existieren nicht
* An- und Abfahrten würden durch Wohngebiete geführt werden müssen
* die Größe der Wagen hat sich verändert, die andere Straßenquerschnitte erfordert
* der Wochenmarkt freitags paßt nicht auf den Platz - wer soll mitziehen, wer nicht
* eine Verlegung eines kränkelnden Marktes ist gefährlich
Die anschließende Diskussion setzte sich weitgefächert mit der Problematik des Platzes auseinander:
Frau Kreiner als Beteiligte Ende der 70er Jahre wandte ein, dass Anwohner sich nicht gegen eine Verlegung des Marktes ausgesprochen hätten, sondern generell gegen eine Umgestaltung des Platzes. Die Frage des notwendigen Flächenvolumens für eine Marktverlegung, die Frage nach regelmäßigen Alternativnutzungen, nach weiteren Maßnahmen für eine Aufenthaltsverbesserung wurden besprochen.
Die Frage nach Rückkoppelung und Verankerung in den Stadtteil wurde aufgeworfen.
Der Stadtteilrat faßte einstimmig den Beschluß, dass die Arbeitsgruppe in enger Kooperation mit der Verwaltung einen Planungsauftrag erteilt, in dem als eine Umgestaltungsoption die Verlagerung des Marktes berücksichtigt werden muß.
3. Freibad Dulsberg - Stand der Dinge
Zur Bücherhalle gibt es keine neuen Auskünfte, da die Direktorin der HÖB aus terminlichen Gründen der Einladung des Kulturausschusses der Bezirksversammlung nicht folgen konnte.
Gleiches gilt für das Freibad. Herr Nebel wird hier nochmal aktiv.
Die Zukunft des Olympiastützpunktes beruht auf Staatsverträgen zwischen dem Bund und den Ländern.
Hier sind lokale Einflußnahmen kaum möglich.
Man verabredete, TOP 4 und 5 zu verlegen
6. Anträge an den Verfügungsfonds
Die Anträge 1 bis 3 wurden einstimmig, Antrag 4 bei einer Enthaltung verabschiedet.
1) Antrag des Vereins ‘Leben auf dem Dulsberg e.V.’
Frau Strübing stellte kurz den Verein vor und konnte mitteilen, dass ab der 16. Kalenderwoche das Café wieder geöffnet ist. Bei der Berechnung der Antragssumme ist ein Fehler aufgetreten. Entsprechend hat der Stadtteilrat die Summe auf 1500.- DM erhöht.
2) Herr Schreiber vom Dulsberger Tauschring begründete den Antrag in Höhe von 1350.- DM
3) Frau Kreiner erläuterte den Antrag für das Dithmarscher Straßenfest in Höhe von 1500.- DM
4) Antrag für das Stadtteilfest auf dem Straßburger Platz in Höhe von 1000.- DM.
7. Mitteilungen
Senator Maier kocht am 21.4. in der Stadtteilküche Pottkieker um 13.00 Uhr mit anschließendem Gespräch.
Herr Straßberger lud ein zum 25 jährigen Jubiläum des Spielhauses am 5.Mai von 14.00 bis 17.00 Uhr.
Frau Hübsch-Törper berichtete über die Planungen der SAGA am kleinen Stadtplatz Alter Teichweg/Gravensteiner Weg.
Frau Spalink-Sievers ist mit der Planung des Platzes beauftragt. Auch an den Gewerbeobjekten werden Veränderungen vorgenommen. Die SAGA sucht nach einem kleinen Eisverkäufer an diesem Standort.
Frau Hanusch berichtete von einer Neuauflage einer Broschüre des Bezirkes. Herr Söngen klärt ab, wann dort Redaktionsschluss ist.
Herr Söngen erklärte, dass die Querungshilfen am Alten Teichweg, sobald die Witterung es zuläßt, gebaut werden.
Frau Draeger vom Quartiersbeirat Dehnhaide nahm als Gast an der Sitzung teil, um sich ein Bild der Arbeit des Dulsberger Stadtteilrates zu verschaffen und lud die Vorsitzenden und Bewohnervertreter zu ihrem nächsten Quartiersbeirat am 2. Mai im Kulturhaus Dehnhaide ein.
8. Verschiedenes
Herr Fiedler berichtete von den Schwierigkeiten zwischen Spielcontainer und Platzwart. In einem Gespräch, zu dem die Vorsitzenden eingeladen werden, soll versucht werden, den Konflikt zu entschärfen.
Ende der Sitzung:
22.35 Uhr
für das Protokoll: Jürgen Fiedler
Stadtteilrat Dulsberg
Protokoll der Sitzung vom 13. März 2001
im Nachbarschaftstreff, Elsässer Straße 15
Anwesende Mitglieder:
Verena Blix *vom Ortsamt entsandt
Claus-Joachim Dickow BewohnerInnenvertreter
Marion Hanusch *BewohnerInnenvertreterin
Camilla Hübsch-Törper *Vermietervertreterin
Rolf Kräntzer *BewohnerInnenvertreter
Marianne Metzger *BewohnerInnenvertreterin
Udo Pichler *BewohnerInnenvertreter
Ingrid Rehfeldt *BewohnerInnenvertreterin
Dirk Salewsky *vom Ortsamt entsandt
Gudrun Schröder *bezirkl. Einrichtungen
Klaus-Dieter Schulz *BewohnerInnenvertreter
Dieter Söngen *vom Bezirksamt entsandt
Thomas Straßberger BewohnerInnenvertreter
Thorsten Szallies *BewohnerInnenvertreter
Weitere Anwesende:
Käthe Christiansen Bewohnerin
Birgit Fork Straßensozialarbeit
Manfred Karstaedt Bewohner
Karin Knuth Stadtteilbüro Dulsberg
Christiane Wilfert Bewohnerin
* stimmber. Mitglied
Beginn der Sitzung: 19.35 Uhr
Die Tagesordnung sah wie folgt aus:
0. Bürgersprechstunde
1. Genehmigung des Protokolls vom 13.2.01
2. Café Südpol / Telefonanschluß – Antrag an den Verfügungsfonds
3. Reaktion der angeschriebenen Mitglieder
4. Prioritätenliste
5. Mitteilungen
6. Verschiedenes
7. Inhalt der Umlaufmappe
0. Bürgersprechstunde
Ein Bewohner beschwerte sich darüber, dass im Torbogen Weißenburger Straße 14 Autos parken, so dass Menschen mit Gehwagen oder Rollstühle nicht durchkommen. Das Stadtteilbüro kümmert sich darum.
Herr Schulz machte darauf aufmerksam, dass Bäume in der Tondernstraße vor längerer Zeit abgeholzt wurden, das Schnittgut aber immer noch da liegt. Herr Dickow sagte, dass dies heute weggeräumt wurde.
Weiterhin berichtete Her Schulz, dass die Mülleimer Graudenzer Weg / Ecke Alter Teichweg schon nach wenigen Tagen voll sind. Frau Hübsch-Törper klärt dies.
1. Genehmigung des Protokolls vom 13.2.01
Das Protokoll wurde genehmigt, der Fettdruck wurde positiv angenommen.
2. Café Südpol / Telefonanschluß – Antrag an den Verfügungsfonds
Herr Szallies hat Kontakt zur zuständigen Person bei der Telekom aufgenommen bzgl. des kostenlosen Anschlusses, die Antwort steht noch aus. Gegebenenfalls wird der Antrag auf der nächsten Sitzung eingereicht.
3. Reaktion der angeschriebenen Mitglieder
Reaktionen von 3 Mitgliedern liegen. Herr Nottrott wird zu seinem Brief auf der April-Sitzung Stellung nehmen, Herr Hanert möchte nicht mehr Mitglied sein, Herr Metzger ist zum einen immer gut informiert, zum anderen würde er kommen, falls Herr Szallies verhindert ist. Es wurde der Vorschlag gemacht, dass sich alle BewohnerInnenvertreter nebst Stellvertreter außerhalb des Rates treffen, um sich kennen zulernen und auszutauschen. Frau Rehfeldt wird eine Einladung formulieren.
4. Prioritätenliste
Es wurde eine Liste verteilt, die sich an den im Dezember gemachten Vorschlägen orientiert.
Organisation/Strategie
1. Integration von Neumitgliedern: wird auf der April-Sitzung nochmals angesprochen
2. Öffentlichkeitsarbeit des Stadtteilrates: Herr Dickow machte den Vorschlag, nach jeder Sitzung zu entscheiden, ob zu einem Thema eine Pressemitteilung an das Wochenblatt gehen soll. Das Thema soll auf der April-Sitzung behandelt werden.
3. Wie geht es weiter mit dem Dulsberg (Nach Auslaufen der Programme)?
- Dazu: Verfügung der Stadtteilrates über Frankgelder?
Herr Söngen wies auf das Handlungskonzept hin, was vom Stadtteilbüro überarbeitet wird. Erste Ergebnisse könnten auf der September-Sitzung vorgestellt werden.
4. Integration ausländischer MitbürgerInnen: es sollte eine Vorbereitungsgruppe gebildet werden.
5. Austausch mit den Gremien anderer Stadtteile: speziell mit dem Quartier Dehnhaide. Frau Blix hat schon Kontakt hergestellt, dies wird jedoch als reiner BewohnerInnentermin angesehen.
6. Gemeinsame Sitzung Ortsausschuss/Stadtteilrat: hier gab es eine Diskussion darüber, ob man die Sitzung vor oder nach der Wahl abhalten soll. Die Anwesenden einigten sich darauf, das Treffen im Dezember zu machen. Herr Söngen wies darauf hin, dass der Haushaltsausschuß, sofern man über die Vergabe der Frank-Mittel reden wollte, der richtige Ansprechpartner sei.
Stadtteilthemen
1. Olympiastützpunkt und Freibad: auf der April-Sitzung soll Herr Nebel zum aktuellen Stand befragt werden.
2. Situation der Jugendarbeit: frühestens im Juni, im Haus der Jugend werden 2 Stellen besetzt, bei den Straßensozialarbeitern gibt es 2 neue Kollegen.
3. Bücherhalle: hier sollte vorher mit Frau Märtens und Herrn Nebel gesprochen werden.
4. Wohnungsvergrößerungsprogramm/Überprüfung der Entscheidung zur Sozialen Erhaltungsverordnung: im Oktober
5. Situation der Mieter/Vermieter: im Oktober
6. Situation des Einzelhandels: das Thema muß professionalisiert werden. Herr Söngen spricht den Beschäftigungsbeauftragten an. Angedacht ist die Juni-Sitzung.
7. Verkehrssituation: Auswirkung des Ausbaus des Friedrich-Ebert-Damms für Dulsberg. Das Gutachten der Baubehörde sollte vorgestellt werden. Angedacht für den Juli.
8. Backstein 2001: die Vorsitzenden treffen vorab sich mit der Redaktion. Thema für den Juli?
5. Mitteilungen
Frau Knuth fragte an, ob der Rat nicht einmal in den Räumen des Mietertreff i-Tüpfelchen tagen will. Der Rat einigte sich auf die Mai-Sitzung.
6. Verschiedenes
Herr Söngen nahm Stellung zu dem Umstellen der Container. Sie standen bereits an der angedachten Stelle, jedoch haben sich Anwohner über die Lärmbelästigung beschwert, so dass die Verwaltung sie wieder umgestellt hat. Herr Söngen bedauerte, dass der Rat darüber nicht informiert wurde. Es bestand keine Einigkeit darüber, ob der jetzige Platz ein Risiko für Kinder darstellt.
Zur Nachbesetzung der Stelle des bezirklichen Vertreters: es wurde versäumt, den Rat zu informieren. Frau Schröder berichtete, dass das Treffen mit Frau Fork, Herrn Yaman und Herrn Thomas stattgefunden hat. Herr Yaman möchte als Stellvertreter agieren, Frau Fork ist noch zu neu im Stadtteil.
Herr Schulz wies darauf hin, dass die Umbaumaßnahmen im Alten Teichweg nicht voran gehen. Herr Söngen fragt nach.
Herr Dickow zeigte seine Verwunderung darüber, dass der Sportplatz Vogesenstraße als „für den Leistungssport geeignet“ eingestuft ist. Darüber sollte nach dem Umbau gesprochen werden.
Frau Christiansen wies darauf hin, dass es für den Busverkehr eine Zumutung ist, durch die Dithmarscher Straße zu fahren. Andererseits möchten die Gewerbetreibenden nicht, dass Falschparker sofort aufgeschrieben werden.
Das Protokoll sollte regelmäßig bei dulsberg.de erscheinen.
7. Umlaufmappe
Schreiben von Herrn Szallies bzgl. des Telefonanschlusses für Café Südpol
Die nächste Sitzung findet am 10. April 2001 um 19.30 Uhr im Nachbarschaftstreff, Elsässer Str. 15, statt.
Das Protokoll hängt in der Bücherhalle Dulsberg, an der Stellwand vor dem Postamt Elsässer Straße, den Stellwänden in der Dithmarscher Straße und Alten Teichweg sowie vor dem Stadtteilbüro aus. Das Protokoll mit den Anlagen kann im Stadtteilbüro Dulsberg, Probsteier Straße 15, 22049 Hamburg, Tel. 652 80 16, eingesehen bzw. kopiert werden.
Vorsitz: Verena Blix & Thorsten Szallies
PrProtokoll: Karin Knuth
Ende der Sitzung: 21.45 Uhr
Stadtteilrat Dulsberg
Protokoll der Sitzung vom 13. Februar 2001
im Nachbarschaftstreff, Elsässer Straße 15
—————————————--
Anwesende Mitglieder:
Kerstin Cochú * Kirchenvertreterin
Marion Hanusch * BewohnerInnenvertreterin
Renate Kräntzer * BewohnerInnenvertreterin
Rolf Kräntzer * BewohnerInnenvertreter
Monika Kreiner * Gewerbetreibende
Marianne Metzger * BewohnerInnenvertreterin
Joachim Neumeister *(ab 21.30)vom Ortsausschuß entsandt
Gudrun Schröder * vom Bezirksamt entsandt
Thomas Straßberger * BewohnerInnenvertreter
Thorsten Szallies * BewohnerInnenvertreter
Kerstin Zacher * BewohnerInnenvertreterin
Weitere Anwesende:
Jürgen Fiedler Stadtteilbüro Dulsberg
Karin Knuth Stadtteilbüro Dulsberg
Ulrike Ritter Stadtteilbüro Dulsberg
Hans-Jürgen Rutenberg Geschichtsgruppe
Frauke Schröder Stadtteilbüro Dulsberg
Joachim Thomas Straßensozialarbeit
Christiane Wilfert Bewohnerin
sowie Herr Lindhorst
* stimmber. Mitglied
Beginn der Sitzung: 19.35 Uhr
______________________________________
Die Tagesordnung sah wie folgt aus:
0. Bürgersprechstunde
1. Genehmigung des Protokolls vom 9.1.01
2. Geschäftsordnung des Programmbeirates
3. Wahl der Vorsitzenden
4. Rechenschaftsbericht 2000 und Arbeitsplanung 2001 des Stadtteilbüros
5. Ergebnisse der AG Straßburger Platz
6. Café Südpol / Telefonanschluß – Antrag an den Verfügungsfonds
7. Mitteilungen
8. Verschiedenes
9. Inhalt der Umlaufmappe
Frau Gudrun Schröder vom Jugendamt berichtete, dass sie als Vertretung von Herrn Yaman gekommen ist und sie auch vom Bezirksamt als Vertreterin der bezirklichen Einrichtungen benannt wurde. Dem Stadtteilbüro liegt, wie sonst üblich, keine offizielle Meldung darüber vor. Dennoch einigte man sich darauf, dass Frau Schröder stimmberichtigt ist (mehr dazu weiter unten).
0. Bürgersprechstunde
Herr Lindhorst berichtete über gefährliche Situationen, die bei der Durchfahrt Dithmarscher Straße/Krausestraße (bei der Bushaltestelle) entstehen, wenn Fahrzeuge diese verbotenerweise nutzen, um abzukürzen, zumal die Sicht durch die Büsche sehr schlecht ist. Normalerweise ist die Durchfahrt auch nur für Taxen zulässig.
Er hat sich mit Herrn Keil vom Polizeirevier 37 diesbezüglich unterhalten, dieser wird sich mit der Gartenbauabteilung in Verbindung setzen. Des weiteren monierte er die Radwegführung Dithmarscher Straße/Probsteier Str. bzw. deren Beschilderung. Von beiden Stellen hat er Fotos gemacht, die dem Stadteilbüro vorliegen.
1. Genehmigung des Protokolls vom 9.1.01
Das Protokoll wurde ohne Gegenstimmen genehmigt.
2. Geschäftsordnung des Programmbeirates
Da nicht alle Unterlagen mitgeschickt wurden (sondern auf der Sitzung erst verteilt werden sollten) und Frau Hanusch sich deshalb nicht vollständig vorbereiten konnte, beantragte sie eine Vertagung dieses TOP´s. Vielen Mitgliedern war nicht klar, warum sie alle Unterlagen erhalten hatten.
Frau Löding, auf deren Wunsch das umfangreiche Material bereitgestellt worden war, war nicht anwesend. Die Mitglieder verständigten sich darauf, lediglich die Geschäftsordnung abzusegnen, mehr nicht. Bei einer Gegenstimme wurde beschlossen, über die Geschäftsordnung zu befinden.
Diese wurde mit 9 Stimmen und einer Gegenstimme abgesegnet.
3. Wahl der Vorsitzenden
Herr Fiedler übernahm die Moderation. Er dankte den Vorsitzenden für ihre geleistete Arbeit.
Frau Blix teilte schriftlich mit, dass sie für eine weitere Kandidatur zur Verfügung steht, Herr Szallies erklärte ebenfalls seine Bereitschaft. Es gab keine weiteren Vorschläge bzw. Nominierungen, so dass eine geheime Wahl folgendes Ergebnis erbrachte:
9 Stimmen für Verena Blix, 9 Stimmen für Thorsten Szallies. Letzterer nahm die Wahl an, Frau Blix hatte diese schriftlich erklärt.
Während der Auszählung der Stimmen stellte sich Joachim Thomas als neuer Straßensozialarbeiter vor. Seine Kollegin, Frau Fork, war bereits auf der letzen Sitzung anwesend. Beide sind noch in der Einarbeitungsphase und deshalb häufig im Büro zu erreichen (Dulsberg-Nord 55, Tel. 6959165, Sprechstd. Mo 16-18 Uhr, Do 14-16 Uhr), das Arbeitslosenfrühstück wurde wieder aufgenommen, jetzt aber immer montags. Frau Hanusch schlug die Beantragung eines Handys vor, damit sie immer erreichbar sind.
Frau Kreiner zeigte sich irritiert darüber, dass Frau Schröder als Vertreterin des Bezirksamts in den Stadtteilrat benannt wurde, da auf der letzten Sitzung Frau Fork ihre Bereitschaft signalisiert hatte. Es wird als sinnvoller angesehen, dass eine Person, die im Stadtteil vorort tätig ist, Mitglied wird, zumal Frau Schröder die Vorgesetzte von Herrn Yaman ist, was der Rat zu vermeiden versucht.
Da die Entscheidung beim Bezirksamt schon im letzten Jahr gefallen ist, gab es zeitliche Überschneidungen. Frau Schröder wird dies intern mit den Betroffenen klären und der Stadtteilrat wird dann offiziell in Kenntnis gesetzt.
Frau Gudrun Schröder ist Regionalleiterin im Jugendamt des Bezirksamtes (Tel, 42832-2396, Fax 2165, gudrun.schroeder@hamburg-nord.hamburg.de).
4. Rechenschaftsbericht 2000 und Arbeitsplanung 2001 des Stadtteilbüros
Der Rechenschaftsbericht wurde positiv aufgenommen, zumal fast die gesamten Vorhaben auch umgesetzt wurden.
Die Arbeitsplanung wurde von den jeweiligen Kollegen erläutert bzw. ergänzt. Zum Thema Kulturhof/treff wurde von den Ratmitgliedern gewünscht, dass dieser leichter zu finden ist, d.h., das Hinweisschilder aufgestellt werden sollten. Bei Großveranstaltungen sollte abgeklärt werden, ob der Schulhof als Parkplatz genutzt werden kann, da die umliegenden Straßen zugeparkt sind.
Zum Café Südpol berichtete Herr Fiedler, dass nach dem Einbruch noch Unklarheiten zur Schadensregulierung bestehen, weiterhin verfügt das Café nicht über einen Telefonanschluß, deshalb auch kein Internetzugang (s. TOP 6).
Die Dithmarscher Straße wird ein Schwerpunkt darstellen, da der Leerstand immer größer wird.
Die Internet-Präsenz sollte vergrößert werden (auch der Wohnungsunternehmen, der Gewerbetreibenden u.a.).
Die Anwesenden sprachen dem Stadtteilbüro ihren Dank aus.
Frau Frauke Schröder wies auf die Zusammenstellung der Ferienangebote hin.
5. Ergebnisse der AG Straßburger Platz
Frau Zacher berichtete über die Ergebnisse der AG Straßburger Platz. Die AG nahm Kontakt mit den Beteiligten auf, als da wären: die jetzigen Nutzer (Dauernutzer), Gewerbetreibende, Wohnungsunternehmen, ältere MitbürgerInnen, Kirchengemeinde, Marktbeschicker, Bevölkerung.
Hauptkritikpunkte waren: Müll, jetzige Nutzergruppen (Lärm, Alkohol), vernachlässigte Grünbereiche, dunkle Ecken, keine Verweilmöglichkeiten (Café), wenige attraktive Geschäfte.
Verbesserungsvorschläge: Wochenmarkt, Café o.ä., Geschäfte, lichtere, gepflegtere Grünbereiche, Kunst, Veranstaltungen.
Es fanden Gespräche mit Behördenvertretern statt, die Anliegen wurden verhalten aufgenommen, zur Verlegung des Wochenmarktes konnte keine Einigung erzielt werden. Daraufhin gab es eine Begehung mit dem Landesverband des ambulanten Gewerbes, die auch zu keinem Ergebnis geführt hat. Der Prozeß stagniert und nun benötigt die AG die Unterstützung des Stadtteilrates.
Frau Kreiner berichtete, dass der Straßburger Platz vor Jahren gegen den Willen der Bevölkerung zum Markt umgebaut wurde – und fragt sich nun, warum es nie realisiert wurde. Das Argument, dass der Straßburger Platz zu klein sei für die Marktbeschicker, gilt zurzeit noch für den Freitags-Markt, aber nicht mehr am Mittwoch. Es wurde der Vorschlag gemacht, Herrn Nebel einzuladen und zu dem Thema zu befragen.
Pläne zu der damaligen Umgestaltung versucht Frau Kreiner zu besorgen, eine Stadtteilversammlung scheint zum jetzigen Zeitpunkt nicht sinnvoll.
Folgender Beschluß wurde einstimmig gefasst: Der Rat unterstützt die vorgestellten Vorschläge und beschließt, Herrn Nebel einzuladen mit der Bitte, die Pläne mitzubringen.
6. Café Südpol / Telefonanschluß – Antrag an den Verfügungsfonds
Hier liegt noch kein Antrag vor, da Herr Szallies noch recherchiert, inwieweit die Möglichkeit eines kostenlosen Telfonanschlusses besteht -> wird auf März vertagt.
Herr Rutenberg von der Geschichtsgruppe Dulsberg (c/o Bücherhalle) stellte den Frank-Antrag über einen Scanner i.H.v. DM 3.500,- vor. Er erläuterte, wofür die Geschichtsgruppe dieses Gerät benötigt und welche Anforderungen an dieses Gerät gestellt werden, was den hohen Preis rechtfertigt. Die Frage, ob der Scanner auch von anderen Dulsbergern grundsätzlich genutzt werden kann, wurde bejaht. Die Ratsmitglieder befürworteten einstimmig den Antrag.
7. Mitteilungen
Keine.
8. Verschiedenes
Frau Zacher sprach noch einmal das Problem der umgesetzten Container im Bereich Grünzug/Elsässer Straße an. Angeblich hätten sich Bewohner beschwert, als die Container auf dem für sie extra gepflasterten Platz standen, der aus Sicherheitsgründen gewählt wurde. Nun wurden die Container wieder umgestellt und die Sichtbehinderung und daraus resultierende Gefährdung, gerade von Kindern, besteht wieder. Auch hierauf soll Herr Nebel angesprochen werden.
Herr Kräntzer äußerte den Wunsch, dass, sofern über Einrichtungen gesprochen wird, die Adresse, ggf. Öffnungszeiten in das Protokoll aufgenommen werden (z.B. Stadtteilwerkstatt – letzte Sitzung).
Herr Neumeister wünschte sich wieder die Hervorhebung einzelner Punkte/Stichworte.
Es wurde moniert, dass die Protokolle nicht aktuell im Stadtteil plakatiert sind. Frau Knuth entgegnete, dass diese grundsätzlich umgehend plakatiert werden, kleinere Zeitverzögerungen jedoch auftreten können, da Herr Eggers nicht jeden Tag plakatieren geht.
Zwar hat der Vorstand der HASPA noch nicht entschieden, es ist aber davon auszugehen, dass die Filiale in der Dithmarscher Straße zum 2. Halbjahr geschlossen und mit der Filiale in der Straßburger Straße zusammengelegt wird.
9. Umlaufmappe
Ohne Inhalt.
Die nächste Sitzung findet am 13. März 2001 um 19.30 Uhr im Nachbarschaftstreff, Elsässer Str. 15, statt.
Vorsitz: Thorsten Szallies
Protokoll: Karin Knuth
Ende der Sitzung: 22.40 Uhr