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Anwesende Mitglieder:
Verena Blix * vom Ortsausschuss entsandt
Bernd
Böttger * Gewerbetreibender
Renate Kräntzer * Anwohnervertreterin
Rolf
Kräntzer * Anwohnervertreter
Bettina Schneider * Anwohnerverterterin
Klaus-Dieter
Schulz * Anwohnervertreter
Michael Schulze * Anwohnervertreter
Dieter
Söngen * Bezirksamt
Thomas Straßberger * Anwohnervertreter
Thorsten
Szallies * Anwohnervertreter
Ingo Warnck * vom Ortsausschuss entsandt
Kerstin
Zacher * Anwohnervertreterin
Weitere Anwesende:
Hanna Renate Delius Mentor e.V.
Mürsel Dogan
Globus
Jürgen Fiedler Stadtteilbüro Dulsberg
Karin Knuth
Stadtteilbüro Dulsberg
Frauke Schröder Stadtteilbüro Dulsberg
Katrin
Stender Mentor e.V.
sowie Claus Hofmann
* stimmber. Mitglied
Beginn: 19.05 Uhr
_____________________
Die Tagesordnung sah wie folgt aus:
0. Bürgersprechstunde
1. Genehmigung des Protokolls vom 15.11.05
2.
Anträge an den Verfügungsfonds
- Mentor
- Stadtteilbus
3.
Zukunft des Verfügungsfonds 2006
4. Verschiedenes und Mitteilung
5.
Inhalt der Umlaufmappe
Vor der Sitzung wurde entsprechend des Vorschlages auf der letzten Sitzung
Claus Hofmann für sein Engagement für den Stadtteil gedankt. Dies wurde
mit einer Urkunde sowie einem Essengutschein honoriert.
0. Bürgersprechstunde
Da ohne Vorankündigung an der Ecke Alter
Teichweg/Elsässer Straße die Altkleidercontainer entfernt wurden,
liegen nun hinter dem Aldi-Schild Müllsäcke mit Kleidung. Das Stadtteilbüro
wird die Stadtreinigung benachrichtigen.
1. Genehmigung des Protokolls vom 15.11.05
Genehmigt.
2. Anträge an den Verfügungsfonds
Mentor e.V.
Frau Stender
und Frau Delius berichteten von der Arbeit des Vereins Mentor, welcher sich als
Initiative Freiwilliger zur Förderung der Sprachkompetenz von Kindern und
Jugendlichen im Alter von 6-16 Jahren, vor allem der Grund- und Hauptschulen,
versteht. Sie arbeiten hier mit der Schule im Alten Teichweg zusammen und werden
einen Büroraum beim SOS-Hilfeverbund Hamburg in der Elsässer Straße
beziehen. Für die Ausstattung dieses Büros beantragen sie einen Zuschuss
von 380,- €, der einstimmig, ohne Enthaltung, bewilligt wurde.
Stadtteilbus
Für die verbleibenden 199,98 € aus dem Verfügungsfonds
liegt ein Antrag für den Stadtteilbus vor. Dieser wurde ebenfalls einstimmig,
ohne Enthaltung, angenommen.
3. Zukunft des Verfügungsfonds 2006
Der Verfügungsfonds 2005
ist aufgebraucht. Da eine zweijährige Auslaufphase mit reduziertem Umfang,
wie im neuen Programm vorgesehen, mit dem Jahresende abgelaufen ist, werden die
Chancen für eine erneute Finanzierung durch die sog. STEP-Mittel als äußerst
gering eingeschätzt. Auf Initiative des Stadtteilbüros hat die GAL
einen Antrag aus dem letzten Jahr an die FRANK-Mittel erneut gestellt, der auch
in der Bezirksversammlung beschlossen wurde. Somit stehen dem Stadtteil im kommenden
Jahr nochmals 5000.- € zur Verfügung. Herr Fiedler machte den Vorschlag,
diesen Betrag über 2 Jahre zu strecken, damit auch 2007 noch Gelder bereit
stehen.
4. Verschiedenes und Mitteilungen
Bettina Schneider zieht zum Ende Jahres
aus Dulsberg weg. Die Mitglieder bedankten sich für ihr Engagement.
Letzte Woche war Dulsberg durch den Fund von "Gammelfleisch" in der Presse. Das Verbraucherschutzamt hat darüber keine Informationen, Herr Fiedler bemüht sich an anderer Stelle darum.
Am 30.10. hat ein Kita-Fachaustausch stattgefunden. Frau Schröder bot an, die Erhebungen und Ergebnisse im Stadtteilrat vorzustellen. Es wurde der Vorschlag gemacht, dies mit dem Thema "Kindesvernachlässigungen" zu koppeln und zu versuchen, jemanden vom Allgemeinen Sozialen Dienst einzuladen.
Kostenlose Schülerkarten werden nicht mehr durch die Schulbehörde finanziert, was zur Folge haben kann, dass einkommensschwächere Eltern bei ihren Kindern von einem Besuch einer entfernteren, weiterführenden Schule absehen oder Schüler ins Schwarzfahren gedrängt werden.
Frau Zacher berichtete, dass das Gespräch mit Frau Kulp aus dem Spielhaus und den Frauen positiv verlaufen ist und alle Punkte abgearbeitet wurden.
Am 8. Januar übertragt das ZDF ihren Fernsehgottesdienst aus der Frohbotschaftskirche.
Leider wurden beim Weihnachtsbaum auf dem Straßburger Platz die Lichterketten zerrissen. Herr Eggers, der stundenlang mit dem Anbringen der Lichter zu tun hatte, hat darüber seinen Unmut zum Ausdruck gebracht. Aus diesem Grund wird er einen entsprechenden Zettel anbringen.
Am Donnerstag, d. 21. Januar, findet im Kulturhof wieder der Hamburger Comedy
Pokal statt.
5. Inhalt der Umlaufmappe
- Schreiben an Herrn Senator Dr. Freytag wegen
Tempo 60 v. 01.12.05
- Artikel Hamburger Abendblatt v. 15.11.05 wegen Tempo
60
- Handzettel Hilfspunkt e.V. wegen Vorlesegruppe
Die nächste Sitzung findet am 10. Januar 2005 um 19.30 Uhr im Nachbarschaftstreff,
Elsässer Str. 15, statt.
Vorsitz: Kerstin Zacher &
Thorsten Szallies
Protokoll: Karin
Knuth
Ende: 20.00 Uhr
Anwesende Mitglieder:
Bernd Böttger * Gewerbetreibender
Renate Kräntzer
* Anwohnervertreterin
Gustav Reinholz * Anwohnervertreter
Bettina Schneider
* Anwohnerverterterin
Klaus-Dieter Schulz * Anwohnervertreter
Michael
Schulze * Anwohnervertreter
Dieter Söngen * Bezirksamt
Thomas Straßberger
* Anwohnervertreter
Thorsten Szallies * Anwohnervertreter
Ingo Warnck
* vom Ortsausschuss entsandt
Kerstin Zacher * Anwohnervertreterin
Weitere Anwesende:
Amadou Bah Globus
Abdoulaye Barry Anwohner
Jürgen
Fiedler Stadtteilbüro Dulsberg
Holger Karstaedt Gast
Manfred Karstaedt
Gast
Margit Klingforth Anwohnerin
Karin Knuth Stadtteilbüro Dulsberg
sowie
ein weiterer Gast
* stimmber. Mitglied
Beginn: 19.35 Uhr
__________________
Die Tagesordnung sah wie folgt aus:
0. Bürgersprechstunde
1. Genehmigung des Protokolls vom 18.10.05
3.
Tempo 60 auf dem Ring 2?
2. Rückblick auf die Stadtteilversammlung
4.
Herbstlese - Nachlese
5. Anträge an den Verfügungsfonds
6. Verschiedenes
und Mitteilung
- Weihnachtssitzung
7. Inhalt der Umlaufmappe
0. Bürgersprechstunde
Frau Knuth berichtete, dass Mook wat voraussichtlich
den Auftrag für die Reinigung von Straßenschildern im gesamten Bezirk-Nord erhält.
Dies entscheidet sich in den nächsten 2 Wochen.
Bezugnehmend auf die Bürgerbeschwerde bezüglich der hohen Kantsteine in Dulsberg Nord stellte sich die Frage, wie man mit Beschwerden umgeht, die von vorn herein keine Aussicht auf Erfolg haben. Die Mitglieder einigten sich darauf, dies von Fall zu Fall zu entscheiden. Bei dieser Beschwerde werden keine weiteren Schritte unternommen.
Herr Böttger berichtete, dass es öfters brenzlige Situationen an der Ecke
Weißenburger Straße / Straßburger Straße gibt, nämlich dann, wenn er von der
Weißenburger Straße geradeaus in die Dithmarscher Straße fahren will und ein
anderer Verkehrsteilnehmer will links in die Straßburger Straße stadteinwärts
abbiegen. Eigentlich müsste der abbiegende Verkehrsteilnehmer warten, was jedoch
nicht geschieht. Das Stadtteilbüro schaut sich die Ecke in Hinblick auf die Verkehrsschilder
genauer an und fragt gegebenenfalls in der Fahrschule nach.
1. Genehmigung des Protokolls vom 18.10.05
Genehmigt.
2. Rückblick auf die Stadtteilversammlung
Kerstin Zacher und Jürgen Fiedler berichteten von der Versammlung, die mit
ca. 45 Personen gut besucht war. Geladen waren Herr Brinkmann von Bäderland,
Frau Kannenberg von der Gesamtschule ATW sowie Herr Eckardt als Beachvolleyballbetreiber.
Im 1. Quartal 2006 wird der Bebauungsplan beschieden, anschließend wird der Bauantrag
gestellt. Spätestens zur Sommersaison 2007 soll alles fertig sein. Es gab eine
Diskussion über fehlende Angebote für Jugendliche im Badebereich, das Bezirksamt
wird darüber noch mit Bäderland verhandeln. Offen sind noch Fragen zu den Öffnungszeiten,
gerade im Winter, sowie zu den Eintrittspreisen. Eine Zusammenarbeit mit den
Häusern der Jugend Flachsland und ATW bzgl. spezieller Angebote sowie Gespräche
mit Kindertagesheimen bzgl. der Hallennutzung durch Kindergruppen sind angeschoben.
Entscheidungen zu der Idee einer Eisfläche stehen noch aus. Bis zu 10 Arbeitsplätze
könnten entstehen. Für die Gesamtschule mit ihrem Selbstverständnis als Stadtteilschule,
ist der Status als Partnerschule des Leistungssports sowie zukünftig als Eliteschule
des Sports eine Standortsicherung, da damit Schüler aus ganz Hamburg/Norddeutschland
angezogen werden.
3. Tempo 60 auf dem Ring 2?
Die Baubehörde prüft, u.a. auf dem Ring 2 Tempo 60 einzuführen. Der Ortsausschuss
hat bereits beschlossen, dass es keine Tempo 60-Zone im Ortsamtsbereich geben
soll. Der Stadtteilrat wird sich in einem Schreiben an die Fachbehörde wenden,
um sich gegen das Vorhaben auszusprechen, da weder die Interessen der Fußgänger,
Radfahrer oder Kinder Berücksichtigung finden. Es ist darauf hinzuweisen, dass
Schulwege zu den Schulen am Alten Teichweg sowie Lämmersieth den Ring an 3 Stellen
kreuzen sowie die Wege zu mehreren Kindertagesstätten.
4. Herbstlese - Nachlese
Kerstin Zacher zeigte sich begeistert von der diesjährigen Herbstlese und
hofft, dass sie in Zukunft noch oft stattfindet. Die Zuschauerzahlen schwankten
zwischen 4 bis 120 Personen. Ein herausragendes Projekt ist das Dulsberger Kochbuch
mit Rezepten und persönlichen Geschichten, welches für 7,50 € im Stadtteilbüro
erhältlich ist.
5. Anträge an den Verfügungsfonds
Weihnachtlicher Wochenmarkt
Die beantragten 300,- € wurden einstimmig,
ohne Enthaltung, bewilligt.
Weihnachtsfeier Donnerstagsgruppe
Die beantragten 120,- € wurden einstimmig,
ohne Enthaltung, bewilligt.
"Dulsberger Ehrenbürger"
Frau Kräntzer trug die Idee vor, einer
Dulsberger Person ihr Engagement für den Stadtteil zu honorieren. Dafür wurden
50,- € bewilligt.
6. Verschiedenes und Mitteilungen
Weihnachtssitzung
Der Stadtteilrat trifft sich am 13.12.05 bereits um
19.00 Uhr, um zu tagen. Anschließend geht es in die Kaffee Werkstatt.
6. Inhalt der Umlaufmappe
- Adventsausstellung am 19.11.05 im AquaSport Hotel
- Schreiben der Gartenbauabteilung
bzgl. Hundefreilauffläche Dulsberg-Nord
- Vortragsreihe "Ehrenmorde?
Muslimische Kulturen und Integrationspolitik in der Bundesrepublik Deutschland"
- "Erweiterte
Lebensentwürfe für Jungen" – Abschlussbericht des Praxisprojekts im Haus
der Jugend ATW
ACHTUNG: UHRZEITÄNDERUNG
Die nächste Sitzung findet am 13. Dezember 2005
wegen der anschließenden Weihnachtsfeier schon um 19.00 Uhr im Nachbarschaftstreff,
Elsässer Str. 15, statt.
Vorsitz: Kerstin Zacher &
Thorsten Szallies
Protokoll: Karin
Knuth
Ende: 21.20 Uhr
Anwesende Mitglieder:
Bernd Böttger * Gewerbevertreter
Rolf Kräntzer * Anwohnervertreter
Bettina Schneider * Anwohnervertreterin
Gudrun Schröder * bez. Jugendeinrichtungen
Thorsten Szallies * Anwohnervertreter
Weitere Anwesende:
Jürgen Fiedler Stadtteilbüro Dulsberg
Katharina Bittag Anwohnerin
Marion Hanusch Spieliothek HH-Nord e.V.
Ruth Kabben Anwohnerin
Manfred Karstaedt
Gast
Hans-Jürgen Ruthenberg Geschichtsgruppe
Katrin Salazar Linskpartei
Frauke Schröder Stadtteilbüro Dulsberg
Nicole Steinsohn Anwohnerin
Regina Straßberger Anwohnerin
Michael Strzelecki WASG-HH Queer
* stimmber. Mitglied
_____________________________________
Die Tagesordnung sah wie folgt aus: 0. Bürgersprechstunde 1. Genehmigung des Protokolls vom 27.09.05 2. Vorstellung der Arbeit der Geschichtsgruppe durch Herrn Ruthenberg und kleiner historischer Streifzug durch Dulsberg 3. Verschiedenes und Mitteilungen 4. Inhalt der Umlaufmappe
0. Bürgersprechstunde
Frau B., Frau S. und Frau K. waren noch einmal gekommen, um aus ihrer Sicht problematische Situationen im Spielhaus Dulsberg zu schildern. Nachdem sie dies vorgetragen hatte, machte Thorsten Szallies den Vorschlag, dass sich die Frauen mit der Spielhausleiterin zusammen setzen, um die Probleme zu lösen und dass dies unter Moderation der Stadtteilratsvorsitzenden geschehen könne. Dieser Vorschlag wurde für gut befunden. Frau Schröder vom Jugendamt teilte mit, dass sie den von den Frauen dargestellten Sachverhalten nachgehen wolle und sie das Ergebnis in den Stadtteilrat zurückmelden würde.
1. Genehmigung des Protokolls vom 27.09.05
Frau H. kritisierte die Formulierung im Protokoll bezüglich der innerhalb der letzten Bürgersprechstunde durch eine Gruppe von Frauen am Spielhaus geäußerten Kritik. Hierzu entspannte sich eine kontroverse Diskussion, inwieweit a) Formulierungen neutralisiert werden müssen und b) ob bei Kenntnis, dass zu einer Einrichtung Kritik vorgebracht wird, sofort den Betroffenen Gelegenheit zur Gegenrede eingeräumt werden müsse.
Die Stadtteilratsmitglieder sahen in der Formulierung keinerlei Anlaß zur Beanstandung und sehen stattdessen die Bürgersprechstunde gefährdet, wenn es nicht möglich ist, Kritik zu einem Sachverhalt an den STR zu richten, ohne sofort in einen Disput darüber mit der Gegenseite eintreten zu müssen.
Das Protokoll wurde ohne Gegenstimmen genehmigt.
2. Vorstellung der Arbeit der Geschichtsgruppe durch Herrn Ruthenberg Herr Ruthenberg von der Geschichtsgruppe nahm den STR mit auf einen detailreichen historischen Streifzug durch die Entwicklungsgeschichte des Stadtteils Dulsberg.
Erste Spuren menschlichen Lebens auf dem heutigen Dulsberg werden auf das Jahr 800 v.Chr. datiert. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts erreichte mit der Müllverbrennungsanstalt und der Fischkonservenfabrik die industrielle Ausdehnung Hamburgs die Dulsberger Feldmark. Dem ersten Bebauungsplan 1903 folgten 1906 die Einweihung des Bahnhofs Friedrichsberg der Vor-Ort-Bahn nach Barmbek und zahlreiche wilhelminische Bauten im Dreieck Probsteier Str./ Dithmarscher Str./ Krausestraße. Die eigentliche bauliche Entwicklung des Dulsbergs vollzieht sich in den Jahren 1919 bis 1932 nach Plänen des Oberbaudirektors Fritz Schumacher. Nach dem 2. Weltkrieg sind aufgrund der enormen Kriegszerstörungen z.T. gänzlich neue Baukörper errichtet worden, häufig wurden jedoch die Fundamente beibehalten und nur die Wohnungszuschnitte verkleinert, um dem dringenden Wohnungsbedarf nach dem Krieg gerecht zu werden.
Wer sich über die Geschichte des Stadtteils im Detail informieren möchte, ist herzlich eingeladen, an einem der durch die Geschichtsgruppe angebotenen Stadtteilrundgänge teilzunehmen oder sich den Publikationen der Gruppe zuzuwenden.
Seit 1987 gibt es die Geschichtsgruppe, aktuell gehören ihr 11 Personen an. Die Sprechstunde ist Donnerstags zwischen 17.00 und 18.00 Uhr. Die Gruppe sucht sowohl weitere Mitglieder als auch Förderer.
Die Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Zwar ist es 2002 gelungen, die von der damaligen Kultursenatorin Horakova beabsichtigte drastische Reduzierung der Mittel für die gesamte Landschaft der Geschichtswerkstätten in einer beispiellosen öffentlichen Protestbewegung zurückzudrängen. Für die hiesige Gruppe bedeutete die Schließung der Bücherhalle jedoch, ihren optimalen Standort verloren zu haben. Aktuell erhält die Geschichtsgruppe keine institutionelle Förderung mehr, ist nunmehr auf Projektfördermittel angewiesen.
Am 4. November wird die neueste Publikation, ein Luftbilderbuch erscheinen und am 6. November im Rahmen der Dulsberger Herbstlese eine Veranstaltung zu den Dulsberger Skulpturen im Aqua-Sport Hotel stattfinden.
Ein Antrag der Geschichtsgruppe an die FRANK-Gelder bezüglich eines Schrankes wurde bei einer Enthaltung befürwortet.
3. Verschiedenes und Mitteilung Frau Schröder ist zur nächsten Sitzung verhindert, hofft aber, dass Herr Yaman kommen kann.
4. Inhalt der Umlaufmappe Kein Inhalt.
ACHTUNG: TERMINÄNDERUNG Die nächste Sitzung findet am Dienstag, den 15.11.2005 um 19.30 Uhr im Nachbarschaftstreff, Elsässer Str. 15, statt.
Vorsitz: Thorsten Szallies Protokoll: Jürgen Fiedler
Anwesende Mitglieder:
Verena Blix * vom Ortsausschuss entsandt
Bernd
Böttger * Gewerbetreibender
Rolf Kräntzer * Anwohnervertreter
Britta
Pläschke * vom Ortsausschuss entsandt
Gustav Reinholz * Anwohnervertreter
Dörte
Schiek * Anwohnervertreterin
Klaus-Dieter Schulz * Anwohnervertreter
Michael
Schulze * Anwohnervertreter
Birgit Schwarz * Anwohnervertreterin
Thomas
Straßberger * Anwohnervertreter
Ingo Warnck vom Ortsausschuss entsandt
Kerstin
Zacher * Anwohnervertreterin
Weitere Anwesende:
Jürgen Fiedler Stadtteilbüro Dulsberg
Manfred
Karstaedt Gast
Karin Knuth Stadtteilbüro Dulsberg
sowie mehrere
AnwohnerInnen
* stimmber. Mitglied
____________________________
Aufgrund der Besichtigung und zu erwartender Gäste wurde die Reihenfolge wie folgt geändert:
Die Tagesordnung sah wie folgt aus:
2. Vorstellung der Umbaumaßnahmen der Hansa – Vor-Ort-Besichtigung
1.
Genehmigung des Protokolls vom 09.08.05
3. Vorbereitung Stadtteilversammlung
am 8.11.05
0. Bürgersprechstunde
4. Antrag an den Verfügungsfonds
-
Neuauflage Stadtteilführer
5. Verschiedenes und Mitteilung
- die
nächsten Stadtteilratstermine
6. Inhalt der Umlaufmappe
2. Vorstellung der Umbaumaßnahmen der Hansa – Vor-Ort-Besichtigung
Frau Rothkirch von der Hansa Baugenossenschaft informierte vor Ort über
die Umbaumaßnahmen zwischen Straßburger Straße /Lothringer
Straße / Metzer Straße. Die Anwesenden konnten eine 4-Zimmer-Wohnung
sowie den Innenhof besichtigen.
1. Genehmigung des Protokolls vom 09.08.05
Herr Warnck wies darauf hin, dass er stimmberechtigt war.
3. Vorbereitung Stadtteilversammlung am 8.11.05
Die Versammlung soll am 8.11.05 stattfinden, als Gäste werden erwartet: Stephan Eckard, Betreiber der Beachvolleyball-Halle, Herr Brinkmann von Bäderland sowie Frau Kannenberg. Das Thema lautet: Dulsberg – zukünftiges Sportzentrum in Hamburg. Nach einer Diskussion, ob die Veranstaltung im Gemeindesaal oder im Kulturhof stattfinden soll, einigten sich die Anwesenden auf den Gemeindesaal, da dieser zentraler liegt und die beiden vorherigen Veranstaltungen zum Sportpark im Kulturhof stattfanden. Beginn wird um 19.00 Uhr sein.
Herr Kräntzer berichtete, dass am 4.10. der Umbau der Sporthalle zur
Kantine mit eigenem Eingang von Außen beginnt. Fertigstellung ist im
Frühjahr 2006. Die HAB, die zukünftig die Kantine betreiben wird,
liefert auch jetzt schon das Essen.
0. Bürgersprechstunde
Zur Parkplatzsituation in der Straße Dulsberg Nord fragte Herr Günther,
ob die Kantsteine nicht abgesenkt werden könnten und ob das Grün
auf der Parkplatzseite nicht zurückgeschnitten werden kann. Auch wies
er darauf hin, dass die Gehwegplatten im Bereich von Baumwurzeln entfernt werden
und sich dann der Sand auswäscht, was bei Regen und Eis gefährlich
ist.
Es wurde auf mangelnde Straßenreinigung und verdreckte Straßenschilder
aufmerksam gemacht.
Es waren 4 Frauen anwesend, die verschiedenste Vorwürfe gegen das Spielhaus vorbrachten. Leider waren weder Frau Schröder vom Jugendamt noch Herr Söngen vom Ortsamt anwesend, um Stellung zu nehmen. Das Stadtteilbüro klärt, ob Frau Schröder auf der nächsten Sitzung anwesend sein wird und wird die Bewohnerinnen informieren, damit sie ihre Beschwerden nochmals vortragen können.
Eine Bewohnerin berichtete dem Stadtteilbüro, dass Werbung, die am Sonntag verteilt wird, vor die Haustüren gelegt wird und dann allmählich wegweht. Das Ansprechen eines Austrägers brachte keinen Erfolg. Herr Warnck bestätigte dies, er hat auch schon Spar angesprochen, da es ihre Werbung ebenfalls betrifft. Sollte jemand die Adresse der zuständigen Firma herausfinden bzw. kennen, bitte diese dem Stadtteilbüro nennen.
Frau Knuth berichtete, dass das Grün beim Taxenstand geschnitten wurde,
der Brunnenring in der Elsässer Straße verrückt wurde, die
Zaunreste im Grünzug entfernt sowie die Sitzgelegenheiten bei der Sandkiste
erneuert wurden und dass der Basketballkorb nun auf richtiger Höhe hängt.
4. Antrag an den Verfügungsfonds
- Neuauflage Stadtteilführer
Dem Antrag i.H.v. 500,- € wurde
einstimmig, ohne Enthaltung, zugestimmt.
5. Verschiedenes und Mitteilungen
- die nächsten Stadtteilratstermine
Da der nächste Termin in
den Ferien liegt und der November-Termin mit der Stadteilversammlung kollidiert,
wurden folgende Ausweichtermine festgelegt:
18. Oktober, 15. November und
13. Dezember (regulär, bitte Vorschläge für die Weihnachtssitzung
machen).
Das erste Treffen der AG zur Belebung des Straßburger Platzes hat stattgefunden. Es waren 12 Personen erschienen, neben Stadteilratsmitgliedern auch Marktbeschicker, die Kirche, ein Behördenvertreter, das Stadtteilbüro und anliegende Gewerbetreibende. Der Wochenmarkt am Freitag läuft gut, am Mittwoch ist eine stärkere Frequentierung wünschenswert. Am 9. Dezember soll anlässlich des ersten Jubiläums ein Weihnachtsmarkt mit Weihnachtsbaum, Karussell, Weihnachtsmann etc. stattfinden. Kitas und Schulen aus dem Stadtteil wird angeboten, Stände mit Basteln / Waffeln o.ä. zu machen. Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe findet am 27.10.05 um 17.00 Uhr in der Kaffee-Werkstatt statt.
Frau Schwarz berichtete, dass ein Baum die Sicht auf die Straße einschränkt, wenn man bei dem Restaurant "Metaxa" an der Ampel steht, um die Straße Richtung Spar zu überqueren.
Es gibt 2 neue Läden in Dulsberg, zum einem das Café/Bar "Dialog" (ATW, Ecke Krausestraße) und der Brötchenladen (Krausestraße, Ecke Probsteier Straße).
Der türkische Lebensmittelladen in der Dithmarscher Straße hat geschlossen.
Das Dithmarscher Straßenfest war ein toller Erfolg. Die Mitglieder lobten
die Arbeit des Stadtteilbüros und sprachen ihren Dank aus.
6. Inhalt der Umlaufmappe
- Zusammenstellung der Wahlergebnisse für
Dulsberg
- Tagung "Mitten am Rand – Migration und Partizipation
im Stadtteil" vom 3.-5.10.05
- Einblicke kompakt, Ausgabe August 2005
-
Beschwerde über die Stadtteilwerkstatt und Stellungnahme
ACHTUNG: TERMINÄNDERUNG
Die nächste Sitzung findet am 18. Oktober
2005 um 19.30 Uhr im Nachbarschaftstreff, Elsässer Str. 15, statt.
Vorsitz: Kerstin Zacher
Protokoll: Karin Knuth
Ende: 21.25 Uhr
Anwesende Mitglieder:
Gustav Reinholz * Anwohnervertreter
Dörte Schiek
* Anwohnervertreterin
Bettina Schneider * Anwohnervertreterin
Michael
Schulze * Anwohnervertreter
Birgit Schwarz * Anwohnervertreterin
Dieter
Söngen * Bezirksamt
Ingo Warnck vom Ortsausschuss entsandt
Kerstin Zacher
* Anwohnervertreterin
Weitere Anwesende:
Mürsel Dogan Globus
Jürgen Fiedler Stadtteilbüro
Dulsberg
Manfred Karstaedt Gast
Karin Knuth Stadtteilbüro Dulsberg
Frauke
Schröder Stadtteilbüro Dulsberg
* stimmber. Mitglied
__________________________________
Die Tagesordnung sah wie folgt aus:
0.Bürgersprechstunde
1.Genehmigung
des Protokolls vom 14.06.05
2.Diskussion über zukünftige Schwerpunkte des
Stadtteilrates
3.Vorbereitung Stadtteilversammlung
4.Verschiedenes und
Mitteilungen
-Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht in der Dithmarscher
Straße
-Straßenfest Dithmarscher Straße - Standbesetzung
5.Inhalt der
Umlaufmappe
0.Bürgersprechstunde
Auf der Elsässer Straße Ecke Dulsberg Süd wurde ein Brunnenring so verschoben,
dass er Fußgänger behindert.
Weitere Beschwerden gingen im Stadtteilbüro
ein: In Dulsberg-Nord zwischen Elsässer Str. und Sportplatz zwischen dem Weg
und der Straße sind im Gebüsch noch Reste von Zaunpfählen und Draht. Ein Junge,
der einen Ball aus dem Gebüsch holen wollte, hat sich bereits verletzt. Diese
und die Beschwerde über zu hohes Grün auf dem Mittelstreifen in der Straßburger
Straße Höhe Schwansenstraße, bei der Einfahrt zum Taxenstand wurden bereits
an die Gartenbauabteilung weitergeleitet, jedoch ohne Reaktion ihrerseits.
Das Stadtteilbüro wird noch einmal nachhaken.
Ein weiterer Hinweis, dass
das Holzhaus auf dem Seilbahnspielplatz wackelig ist, wurde weitergeleitet
und wohl auch schon behoben. Frau Schiek wies darauf hin, das die Sitzgelegenheiten
auf dem Spielplatz marode seien und dass neue Sitzgelegenheiten im oder am
Sand wünschenswert wären.
Die Bänke im Grünzug sind erneuert worden bzw.
wurden ausgebessert.
Eine weitere Beschwerde betrifft die Dithmarscher Straße
und die Belästigung von Fußgängern durch Radfahrer auf dem Bürgersteig (s.
TOP4).
1. Genehmigung des Protokolls vom 14.06.05
Genehmigt.
2. Diskussion über zukünftige Schwerpunkte des Stadtteilrates
Kerstin Zacher schlug 3 mögliche Themen für den Stadtteilrat vor. Erstens:
Reaktivierung der AG Straßburger Platz mit dem Ziel, den Platz zu beleben.
Zweitens: Reaktivierung der AG Image, um neue Ideen für die Öffentlichkeitsarbeit
zu entwickeln und drittens das Wiederaufleben der Zusammenarbeit mit den Vermietern.
Zum
ersten Punkt machte Herr Fiedler den Vorschlag, eine Veranstaltung zu organisieren,
zu der die Anrainer des Platzes (Gewerbetreibende, Vermieter, Marktbeschicker)
geladen werden sollen, aus der eine Arbeitsgruppe erwachsen könnte. Interesse
an einer Mitarbeit haben Bettina Schneider, Ingo Warnck, Birgit Schwarz, Dieter
Söngen sowie Kerstin Zacher signalisiert.
Zum zweiten Punkt berichtete Herr
Fiedler, dass das Stadtteilbüro jeden 2. Mittwoch im Wandsbeker Wochenblatt
eine ¼ Seite zur Verfügung gestellt bekommen hat (Dulsberger Depeche). Über
die Herbstlese wird die SAGA im Rahmen ihrer Sendezeit auf HH1 berichten. Auch
der Olympiastützpunkt hat das Problem, außerhalb der regionalen Wochenblätter
Beachtung zu finden.
Als Schnittpunkt zwischen den Themen Image und Zusammenarbeit
Vermieter bietet sich an, dass in der nächsten AG Vermieter die Baugenossenschaft
freier Gewerkschafter über die Umfrage zur Wohnzufriedenheit ihrer Mieter referiert.
Hier
könnte der Stadtteilrat Bedürfnisse erfragen. Auch wäre eine beratende Rolle
des Stadteilrates bei (Bau-)Projekten denkbar.
Weitere Anregungen waren:
Herausheben, dass der älteste Sportverein "Hanseat" in Dulsberg trainiert,
Stadtteilrundgänge, architektonische Schmuckstücke hervorheben, jemanden von
der Geschichtsgruppe einladen zum Thema "Gründung, erste Erwähnung, Geburtstag
des Stadtteils".
Die SAGA steckt in den Anfängen eines neuen Projektes "Studentisches
Wohnen", welches sich bei den Themen Image und Öffentlichkeitsarbeit einreíhen
würde.
Ingo Warnck berichtete, dass die Rundbauten der Fa. Frank ungepflegt
aussehen und in den Häusern verschiedenste Schäden aufgetreten sind.
3. Vorbereitung Stadtteilversammlung
Da Herr Fiedler noch keine Rücksprache mit den Berlinern Beachvolleyball-Betreibern
halten konnte, ist der Termin noch unklar. Am 11.8. sind sie in Hamburg, so
dass dann ein Termin vereinbart werden kann. Tendenziell wird der Termin im
September liegen. Frau Kannenberg ist sehr angetan von der Idee, die Ganztagsschule
auf der Versammlung vorzustellen und wird anwesend sein. Herr Fiedler berichtete,
dass Bäderland über die Forderungen des Stadtteilrates (s. Schreiben in der
Umlaufmappe) hinaus gegangen ist und ein neues Jugendangebot mit Wasser prüft.
4. Verschiedenes und Mitteilungen
Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht in der Dithmarscher Straße
Herr Söngen
erläuterte den Ist-Zustand im nördlichen Drittel. Zukünftig darf nur parallel
der Bordsteinkante geparkt werden, die Radfahrer müssen dann auf der Straße
fahren. Der Radweg auf der Straße wird entfernt, ein Parken auf dem Bürgersteig
ist dann nicht mehr erlaubt. Nach Meinung des Stadtteilrates kann sich die
Situation dort nur verbessern. Der Stadtteilrat nimmt die Änderung zur Kenntnis
und wird die Situation beobachten.
Herr Warnck berichtete, dass die Lieferzone Dithmarscher Lauenburger /Ecke Dithmarscher Str. zu klein wäre, so dass der Lieferwagen des türkischen Lebensmittelladens öfters auf dem Gehweg stehen müsste. Herr Fiedler wird ihn ansprechen.
Straßenfest Dithmarscher Straße - Standbesetzung
Frau Knuth wies auf das
Straßenfest in der Dithmarscher Straße am 3. September hin und erinnerte die
Mitglieder an die Standbesetzung.
Es wurde nochmals der Wunsch geäußert, die Marktzeiten dauerhaft auf dem Platz anzuschlagen.
Herr Fiedler berichtete, dass die Wohnungsbaugesellschaft von 1904 die Kosten für die Donnerstagsgruppe in 2006 übernimmt. 2 weitere Anträge sind noch offen.
Andreas Hoffmann ist aus Dulsberg weggezogen und somit nicht mehr stellvertretender
Anwohnervertreter.
5. Inhalt der Umlaufmappe
- Schreiben an Bäderland vom 16.06.05
ACHTUNG: TERMINÄNDERUNG
Die nächste Sitzung findet am 27. September 2005
um 19.30 Uhr im Nachbarschaftstreff, Elsässer Str. 15, statt.
Vorsitz: Kerstin Zacher
Protokoll: Karin Knuth
Ende: 21.05 Uhr
Anwesende Mitglieder:
Verena Blix * vom Ortsausschuss entsandt
Rolf
Kräntzer * Anwohnervertreter
Britta Pläschke * von Ortsausschuss entsandt
Gustav
Reinholz * Anwohnervertreter
Bettina Schneider * Anwohnervertreterin
Klaus-Dieter
Schulz * Anwohnervertreter
Michael Schulze * Anwohnervertreter
Birgit
Schwarz * Anwohnervertreterin
Dieter Söngen * Bezirksamt
Thomas Straßberger
* Anwohnervertreter
Thorsten Szallies * Anwohnervertreter
Ingo Warnck
vom Ortsausschuss entsandt
Kerstin Zacher * Anwohnervertreterin
Weitere Anwesende:
Amadou Bah Globus
Abdoulaye Barry Anwohner
Jürgen
Fiedler Stadtteilbüro Dulsberg
Manfred Karstaedt Gast
Karin Knuth Stadtteilbüro
Dulsberg
Hannegret Riepkes Kirchengemeinde Dulsberg
Ulrike Ritter Stadtteilbüro
Dulsberg
* stimmber. Mitglied
___________________
Die Tagesordnung sah wie folgt aus:
0. Bürgersprechstunde
1. Genehmigung
des Protokolls vom 12.04.05
2. Finanzen Kulturhof
3. Anträge an den Verfügungsfonds
-
Stadtteilfest
- Straßenfest
4. Vorbereitung Stadtteilversammlung
5.
Verschiedenes und Mitteilungen
6. Inhalt der Umlaufmappe
Aus aktuellem Anlass wurde kurz über die Schießerei in Dulsberg gesprochen.
Herr Fiedler berichtete, dass die Mopo, NDR Hamburg-Journal und NDR 90,3 Kontakt
zum Stadtteilbüro aufgenommen haben.
0. Bürgersprechstunde
Herr Schulz berichtete, dass die Mängel beim Pflaster
im Graudenzer Weg behoben wurden.
1. Genehmigung des Protokolls vom 12.04.05
Genehmigt.
2. Finanzen Kulturhof
Frau Ritter hatte eine Aufstellung zur Nutzung des
Kulturhofes mitgebracht, die verdeutlichte, dass der Kulturhof in 2004 gut
ausgelastet war. Anschließend erläuterte sie die Zahlen. Vom erwirtschafteten
Überschuss werden Rücklagen gebildet. Es wurde angeregt, freie Termine zu bewerben
(z.B. auf Festen, auf Handzetteln oder auf den Infowänden), um eine größtmögliche
Auslastung zu erreichen.
Die vom Stadtteilrat angeregte Anhebung des Mietpreises
für privat-wirtschaftliche Vermietung wurde vom Programmbeirat nicht akzeptiert.
Der Stadtteilrat erklärt sich einverstanden, es bei der ursprünglichen Summe
zu belassen.
Frau Ritter wurde ein großes Lob für das gute Wirtschaften
ausgesprochen.
Frau Ritter stellte kurz das Buchprojekt vor, welches Bestandteil der Herbstlese sein wird. Es werden Dulsberger gesucht, die ein Kochrezept vorstellen, welches eingebunden ist in eine persönliche Geschichte. Frau Ritter konnte hierfür Multiplikatoren gewinnen.
3. Anträge an den Verfügungsfonds
Für beide Feste wurden die jeweiligen Ko-Finanzierungen erläutert.
Stadtteilfest:
der Antrag i.H.v. 500,- € wurde einstimmig angenommen.
Straßenfest: der
Antrag i.H.v. 800,- € wurde einstimmig angenommen.
4. Vorbereitung Stadtteilversammlung
Da es in letzter Zeit 2 öffentliche Veranstaltungen gab, die sich mit dem
Sportpark Dulsberg befassten, ist hier für die Interessierten schon ein relativ
hoher Informationsstand erreicht. Somit können und sollten noch zusätzliche
Themen hinzugenommen werden. Es gab den Vorschlag, dass die Schule, als Baustein
der Sportparkentwicklung, ihr Konzept als Partnerschule des Leistungssports
der Öffentlichkeit vorstellt, sowie zur Problematik Ganztagsschule Stellung
nimmt. Herr Kräntzer wird diese Idee mitnehmen und vor der Sommerpause eine
Rückmeldung geben. Als Termin ist die 33. oder 34. KW angedacht (der genaue
Termin wird in Absprache mit den Betreiber der Beachvolleyballanlage, deren
Anwesenheit gewünscht wird, abgestimmt.)
Alles weitere wird auf der nächsten
Stadtteilratssitzung am 9.8. besprochen (die Juli-Sitzung fällt wegen der Sommerferien
aus).
Die bei dem Planungstreffen vorgebrachten Verbesserungsvorschläge
(mobile, jugendgerechte Angebote beim kleinen Becken, Parkplätze sowie Anfahrt
über Eulenkamp und entsprechende Postadresse) sollen nochmals schriftlich Bäderland
mitgeteilt werden.
5. Verschiedenes und Mitteilungen
Gespräch Stadtteilrat und Kirche
Bei diesem offenen und konstruktiven Gespräch
waren Frau Konrädi, Frau Riepkes, Frau Blix, Frau Zacher, Herr Szallies sowie
Herr Fiedler anwesend. Die Pastorinnen berichteten von den Problemen, die die
Kirche momentan hat. Zum einen geht es um die zukünftige Nutzung der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche,
zum anderen um die unerwarteten Eigentumsverhältnisse bzgl. des Grundstückes
auf dem Straßburger Platz, die einen Umbau der Kirche aktuell nicht erlauben.
Zukünftig will die Kirche mehr Präsenz im Stadtteilrat zeigen. Welche zwei
Personen stimmberechtigt sind, klärt die Kirchengemeinde intern.
Am 17.6. wird der Spielplatz der SAGA/GWG in der Tondernstraße eingeweiht. Bei diesem Projekt flossen 150.000 € aus Mitteln der sozialen Stadtteilentwicklung ein.
Herr Fiedler hat sich u.a. mit der SAGA bzgl. der Entwicklung im Cafe "Blue monkey" in Verbindung gesetzt.
Es wurde berichtet, dass auf dem kleinen Grünzug zwischen Tondernstraße und U-Bahn zu wenig Mülleimer vorhanden sind. Gerade bei gutem Wetter wird die Fläche zum Grillen genutzt. Wäre es möglich, während der Sommermonate Müllcontainer aufzustellen?
Auf dem Stadtteilfest wird der Stadtteilrat am Stand des Stadtteilbüros präsent sein.
6. Inhalt der Umlaufmappe
- Programm vom Dulsberger Ferienspektakel
-
Einladung zur Spielplatzeinweihung in der Tondernstraße am 17.6.
Wegen der Sommerferien fällt die Juli-Sitzung aus!!!!
Die nächste Sitzung findet am 9. August 2005 um 19.30 Uhr im Nachbarschaftstreff, Elsässer Str. 15, statt.
Vorsitz: Kerstin Zacher u. Thorsten Szallies
Protokoll: Karin Knuth
Ende:
20.55 Uhr
Anwesende Mitglieder:
Verena Blix * vom Ortsausschuss entsandt
Bernd
Böttger * Gewerbetreibender
Andreas Hoffmann * Anwohnervertreter
Rolf
Kräntzer * Anwohnervertreter
Gustav Reinholz * Anwohnervertreter
Bettina
Schneider * Anwohnervertreterin
Gudrun Schröder * Jugendamt
Klaus-Dieter
Schulz * Anwohnervertreter
Michael Schulze * Anwohnervertreter
Birgit
Schwarz * Anwohnervertreterin
Thomas Straßberger * Anwohnervertreter
Thorsten
Szallies * Anwohnervertreter
Ingo Warnck * vom Ortsausschuss entsandt
Kerstin
Zacher * Anwohnervertreterin
Weitere Anwesende:
Amadou Bah / Globus
Abdoulaye Barry / Anwohner
Jürgen
Fiedler / Stadtteilbüro Dulsberg
Sabine Gailus / Donnerstagsgruppe
Manfred
Karstaedt / Gast
Karin Knuth / Stadtteilbüro Dulsberg
Herr Kratschke
/ Blue Monkey
Wiebke Müller / Donnerstagsgruppe
* stimmber. Mitglied
________________________________
Die Tagesordnung sah wie folgt aus:
0.Bürgersprechstunde
1.Genehmigung
des Protokolls vom 08.03.05
2.Vorstellung der Arbeit der "Donnerstagsgruppe"
-
weiterer Umgang mit dem Thema Sucht
3.Vergabemodalitäten Verfügungsfonds
4.Wahl
der Vorsitzenden
5.Verschiedenes und Mitteilungen
- Stadtteilversammlung
6.Inhalt
der Umlaufmappe
0.Bürgersprechstunde
Herr Kratschke, Betreiber des Lokals Blue Monkey, berichtete von seinen Schwierigkeiten und erhoffte sich Tipps und Unterstützung. Es wurde die Meinung vertreten, dass mit der Mischung tagsüber Eiscafé und abends Kneipe zu wenig eigenes Profil sichtbar wird. Gleichsam ist aus wirtschaftlicher Sicht ein Ganztagesbetrieb notwendig. Wünschenswert wäre, Aktivitäten wie Boule etc. auf dem Platz zu forcieren, um das entsprechende Publikum anzuziehen. Bei den Problemen mit dem Vermieter wird sich Herr Fiedler einschalten. Alle Anwesenden hoffen, dass sich das Blue Monkey etablieren kann.
Frau Knuth trug die Beschwerde eines Bewohners vor, der auf die Straßenschäden
im Eulenkamp zwischen Straßburger Straße und Ring 2 aufmerksam
machte. Dort liegt Kopfsteinpflaster und es gibt große Löcher, die
den LKW-Lärm, gerade mit leeren Anhängern, verstärken. Seine
Versuche, eine Verbesserung der Situation zu bewirken, scheiterten.
In diesem
Zusammenhang wurde auch auf Schäden am Graudenzer Weg /Ecke Alter Teichweg
und am Graudenzer Weg hingewiesen.
Das Stadtteilbüro wird sich die
Stellen anschauen, Fotos machen und sie an die zuständige Stelle weiterleiten.
1.Genehmigung des Protokolls vom 08.03.05
Genehmigt.
2. Vorstellung der Arbeit der "Donnerstagsgruppe"
Wiebke Müller und Sabine Gailus, die die Donnerstagsgruppe leiten, stellten ihre Arbeit vor. Jeden Donnerstag in der Zeit von 17–20 Uhr treffen sich dort ca. 20-25 Personen, überwiegend Männer im Alter von 30–55 Jahren. Die Zusammenkunft beginnt mit einem ca. einstündigen Kaffeetrinken, anschließend gibt es ein Essen, welches der "Pottkieker" zubereitet. Es herrscht durchweg eine harmonische Atmosphäre, man spürt den Zusammenhalt der Gruppe. Essen, was übrig bleibt, wird aufgeteilt und mitgenommen. Das Essen ist schon sehr wichtig, primär geht es den Besuchern jedoch um Geselligkeit und das Bedürfnis, sich auszutauschen. Um eine Vorstellung von der Arbeit und der Gruppe zu vermitteln, wurden Fotos gezeigt.
Es schloss sich eine kontroverse Diskussion an, ob bzw. in welcher Form die Präsenz dieser Gruppe auf dem Straßburger Platz reduziert und damit die Aufenthaltsqualität für andere Nutzer verbessert werden könnte.
Weiterer Umgang mit dem Thema Sucht
Konkrete Vorschläge liegen noch
nicht vor.
3. Vergabemodalitäten Verfügungsfonds
Herr Fiedler legte die von Herrn Söngen und ihm überarbeiteten Vergabemodalitäten
vor, die nach kurzer Diskussion mit geringfügigen Änderungen einstimmig
verabschiedet wurden.
4. Wahl der Vorsitzenden
Vorgespräche hatten ergeben, dass Frau Blix, die gemeinsam mit Herrn
Szallies über mehrere Jahre den Vorsitz des Stadteilrates inne hatte,
nicht wieder kandidieren wollte. Herr Fiedler sprach Frau Blix, auch im Namen
des gesamten Stadtteilrates, seinen Dank für ihr enormes Engagement, den
zeitlichen Einsatz und die entspannte Sitzungsleitung aus.
Aus der Ratsmitte
wurden Frau Kerstin Zacher und Herr Thorsten Szallies zur Wahl vorgeschlagen.
In
nicht geheimer Wahl wurden beide Kanditdaten bei keiner Gegenstimme und 2 Eigenenthaltungen
gewählt.
Herr Fiedler wünschte ihnen Erfolg für die anstehenden
Aufgaben.
5. Verschiedenes und Mitteilungen
Herr Bah (Projekt Globus) ist in seinen Gesprächen vor Ort mit Personen
mit migrantischem Hintergrund auf Herrn Barry getroffen, der Interesse bekundet
hat, im Stadtteilrat mitzuarbeiten. Herr Barry wohnt seit 24 Jahren im Alten
Teichweg und wäre nicht abgeneigt.
Die Mitglieder freuten sich darüber
und hießen ihn willkommen.
Herr Bah teilte mit, dass die Eröffnungsfeier
des Projektes Globus am 28.4.05 von 15-17 Uhr am Straßburger Platz 3
stattfindet. Eine Einladung geht demnächst raus.
Stadtteilversammlung
Herr Fiedler berichtete, dass die Rahmenbedingungen, unter denen der Stadtteilrat
in seiner letzten Sitzung für eine Verzahnung von "Tag der offenen
Tür am OSP" und "Stadtteilversammlung zum Thema Sportpark Dulsberg" plädierte,
sich geändert haben. Somit verständigte man sich darauf, einen Termin
Ende Mai / Anfang Juni zu suchen, der eine Beteiligung der Beach-Volleyball-Betreiber
aus Berlin zulässt.
Notwendig ist, zu diesem Zeitpunkt hinreichende
Informationen und gültige Entwürfe und Pläne zur Verfügung
zu haben.
Herr Söngen lässt nachtragen, dass die allgemeine
E-Mailadresse der Gartenbauabteilung für "Notfälle", Beschwerden,
Anfragen etc. wie folgt lautet: Gartenbauabteilung ( at ) hamburg-nord.hamburg.de
Die Schilder für die Kurzzeitparkplätze auf dem Mittelstreifen der
Straßburger Straße anlässlich des Wochenmarktes wurden am
4.4.05 aufgestellt.
6. Inhalt der Umlaufmappe
- Schreiben von Jan Quast und Antrag "Weiterentwicklung der sozialen
Stadtteilentwicklung statt Zerstörung der Stadteilstrukturen"
Wegen der Pfingstferien fällt die Mai-Sitzung aus!!!!
Die nächste Sitzung findet am 14. Juni 2005 um 19.30 Uhr im Nachbarschaftstreff, Elsässer Str. 15, statt.
Vorsitz: Verena Blix und Thorsten Szallies
Protokoll: Karin Knuth
Ende:
21.40 Uhr
Anwesende Mitglieder:
Verena Blix * vom Ortsausschuss entsandt
Andreas
Hoffmann * Anwohnervertreter
Daniela Konrädi * Kirchenvertreterin
Rolf
Kräntzer * Anwohnervertreter
Britta Pläschke * vom Ortsausschuss
entsandt
Gustav Reinholz * Anwohnervertreter
Gudrun Schröder * Jugendamt
Birgit
Schwarz * Anwohnervertreterin
Dieter Söngen * Bezirksamt
Thomas
Straßberger * Anwohnervertreter
Thorsten Szallies * Anwohnervertreter
Isa
Yaman bez. Einrichtung
Weitere Anwesende:
Herr Andresen Landschaftsarchitekt
Amadou Bah Globus
Mürsel
Dogan Globus
Jürgen Fiedler Stadtteilbüro Dulsberg
Manfred
Karstaedt Gast
sowie ein weiterer Gast
* stimmber. Mitglied
___________________________
Die Tagesordnung sah wie folgt aus:
0. Bürgersprechstunde
1. Genehmigung
des Protokolls vom 08.02.05
2. Sporthallenneubau auf dem Schulgelände
3.
Umgang mit dem Verfügungsfonds
- Antrag Hausaufgabenhilfe
- Antrag
KJED
- Antrag von Seniorenbildung Hamburg e.V.
4. Vorbereitung einer
Stadtteilversammlung
5. Wahl der Vorsitzenden
6. Verschiedenes und Mitteilungen
7.
Inhalt der Umlaufmappe
0. Bürgersprechstunde
Ein Bewohner möchte sich bei "Hamburg
räumt auf" engagieren und bittet alle weiteren Interessierten, sich
im Stadtteilbüro zu melden. Dort erhalten sie die Telefonnummer von Herrn
Klaffke, so dass sich entsprechende Personen dann kurzschließen können.
1. Genehmigung des Protokolls vom 08.02.05
Ohne Anmerkungen genehmigt.
2. Sporthallenneubau auf dem Schulgelände
Herr Söngen leitete
kurz den Tagesordnungspunkt ein, bevor Herr Andresen, beauftragter Landschaftsarchitekt,
noch einmal den geplanten Hallenneubau auf dem Schulgelände darstellte.
Spezieller
Grund sind die Rodungsmaßnahmen auf dem Gelände, die bis zum 15.
März ausgeführt sein müssen und notwendig sind wegen der nachzuweisenden
51 Stellplätze und des Platzbedarfes der Halle.
Ersatzpflanzungen dafür werden auf dem Gelände selber vorgenommen und hier speziell an den Rändern des verkleinerten Sportplatzes an den Seiten zur Halle und zur Randbebauung Gravensteiner Weg.
Problematisch ist zukünftig der Durchgang von der Schule zum Kleinsportfeld. Dieser ist zukünftig nur noch durch die Halle möglich oder um die Halle herum. Die direkte Wegebeziehung ist unterbrochen.
Aufgrund des Niveauunterschiedes auf dem Gelände ist das Sportfeld 1,40
m höher als das Hallenerdgeschoss. Somit ergibt sich eine Böschung
auf dem Gelände.
Das große Sportfeld mit Kunstrasen (plus Sand
und Gummigranulat) wird zukünftig wohl eine Größe von 61 x
68 m besitzen und damit für das Training von simulierten Standardsituationen
tauglich sein.
Das Gelände wird eingefasst von einem 5 m hohen Ballfangzaun.
Bespielbar
ist der Belag ganzjährlich.
Der Platz ist aber nicht öffentlich
zugänglich, sondern angedacht ist eine Platzvergabe über die Schule
an feste Sportgruppen, wobei hierzu auch Freizeitkicker gehören werden.
Der jetzige Grandbelag ist nach Z 2 kontaminiert und muß entsprechend
entsorgt werden.
Mit dem Beginn der Erdarbeiten wird im Mai zu rechnen sein,
mit dem Bau ab Juli 2005.
Eine Absicherung des Geländes während des Ferienspektakels zu Beginn der Sommerferien ist gewährleistet.
Herr Andresen berichtete außerdem über ein zu erwartendes Geschenk
des DFB an die Schule. Ein 20 x 13 m großes Kleinfeld soll auf dem Schulgelände
an der Arena entstehen.
Kritische Nachfragen bezogen sich auf die Positionierung,
ob dafür die Arena selber fallen muss und ob dieses Spielfeld wirklich
von Mädchen genutzt würde.
Der STR fordert diesbezüglich ein Gespräch zwischen Schule und HDJ
sowie Berichterstattung im Stadtteilrat.
3. Umgang mit dem Verfügungsfonds
Den Stadtteilratsmitgliedern lagen drei Vorlagen vom Stadtteilbüro und
vom Bezirksamt vor, in denen Modalitäten für die zukünftige
Vergabe skizziert sind.
Herr Söngen hob noch mal hervor, dass nach
den Maßgaben der ehemaligen Stadtentwicklungsbehörde die Bewohnerselbsthilfe
und Förderung von Nachbarschaftskontakten bzw. -initiativen bei der Vergabe
im Mittelpunkt stehen sollten.
Intensiv diskutiert wurden Höchstfördersumme und Reservierung von
Anteilen des Gesamtbudgets für Kleinstinitiativen.
Man verständigte
sich auf maximale Antragshöhen von 1000 € (20 %), wobei begründete
Ausnahmen möglich sind.
Ebenfalls 1000 € werden für kleine
Initiativen und Einzelpersonen bis zum Ende des 3. Quartals reserviert.
Herr Söngen und Herr Fiedler werden für den STR die endgültige Version ausarbeiten und auf der nächsten Sitzung vorlegen.
Für das Jahr 2005 werden die 5000 € aus Mitteln des Stadtteilentwicklungsprogramms
(STEP) bereit gestellt.
Antrag Hausaufgabenhilfe
Herr Söngen stellte die Einwände des
Bezirksamtes dar, die sich anlehnen an eine Richtlinie aus Niedersachsen, da
es grundsätzlich in Hamburg keine städtische Förderung für
Schulaufgabenhilfe gibt.
In einem Vorbereitungsgespräch in der sog. Koordinierungsrunde wurde
grundsätzlich die Frage nach dem Erfolg einer solchen Maßnahme besprochen
hinsichtlich folgender Fragestellungen:
Kontinuität und Verbindlichkeit
/ Mindestpersonenzahl für eine solche Maßnahme / Angebotszeit (3
Std.) / mögliche Elternbeiträge / Evaluationspflicht.
Frau Konrädi gab daraufhin detailliert Bericht über die geleistete
Arbeit. Eine zweite Gruppe, für die nun wieder Mittel beantragt werden,
wurde notwendig wegen eines zu großen Zulaufs in die Hausaufgabehilfe
im Nachbarschaftstreff.
90 % der Kinder sind migrantischer Herkunft.
Sie
gehen im Lämmersieth, im GUB, in Hasselbrook und Königslande zur
Schule. Relativ wenig kommen aus der GS ATW.
Elternbeiträge zu erheben würde nach Einschätzung zum Abbruch
der Teilnahme führen.
Erfolge sind nicht allein durch eine Verbesserung
des Notenschnittes darzustellen.
Grundsätzlich sei dies kein kirchliches,
sondern ein Stadtteilangebot.
Herr Fiedler betonte die Notwendigkeit eines offenen Hausaufgabenhilfeangebotes in Dulsberg.
Der Stadtteilrat stellte klar, dass ein positiver Bescheid für 2005 keineswegs
auch für 2006 zu erwarten sei und forderte den Antragsteller auf, sich
entsprechend um zukünftige Finanzierungsmöglichkeiten zu kümmern.
Dieser ergänzte, dass hier alle um kreative Finanzierungssuche bemüht
sein müssen.
Herr Bah ( Projekt Globus) bot sich an, hier aktiv behilflich
zu sein.
Folgende Anträge wurden gestellt:
a) 42 Wochen x 3 Std. wöchentlich
x 10 € = 1260 €
b) entsprechend des gefassten Beschlusses über
die maximale Antragshöhe = 1000 €
c) 42 Wochen x 2 Std. wöchentlich
x 10 € = 840 €
Der STR stimmte mit 6 Stimmen für den Antrag a). 5 votierten für
Antrag b), keine Stimme für Antrag c).
Antrag a) ist damit angenommen.
Antrag KJED
Herr Yaman schilderte die Kürzungen, die dieses Jahr das
Ferienspektakel betreffen. Das finanzielle Volumen belief sich bisher auf 25.000 € plus
der Eintrittsgelder. Dieses Jahr stehen 5000 € weniger zur Verfügung,
die nur zum Teil durch den veränderten Einsatz von Mitteln ohne spürbare
Wirkung auf die Qualität des Festivals ausgefangen werden können.
Aus diesem Grund wird die Übernahme der Kosten von dem Mitmachtheater Theatrobil in Höhe von 500 € beantragt.
Frau Schröder (Jugendamt) ergänzte, dass die reduzierte Mittelzuweisung allein dem Sparzwang und nicht einer fachlichen Beanstandung geschuldet sei.
Der Antrag wurde bei einer Enthaltung angenommen.
Antrag von Seniorenbildung Hamburg e.V.
Der Antrag wurde nach Aktenlage
einstimmig angenommen
4. Vorbereitung einer Stadtteilversammlung
Herr Söngen berichtete über
den aktuellen Stand der Planung für das Freibadgelände.
Bäderland hat kurzfristig Rodungen beantragt, die vom Naturschutzreferat
genehmigt werden.
Der Ortsausschuss ist über dieses Begehren schriftlich
informiert.
Bäderland hat auf Nachfrage erklärt, dass schon in
diesem Jahr der Badbetrieb wegen der geplanten Umbauten auf dem Gelände
eingestellt wird.
Eine eigene Öffentlichkeitsarbeit von Bäderland
dazu steht aber bisher aus.
Über einen genauen zeitlichen Ablauf der Maßnahme gibt es bisher
keine Übereinstimmung zwischen Bäderland und den verantwortlichen
bezirklichen Dienststellen. Ein Gespräch beim Oberbaudirektor soll hier
Klarheit schaffen.
Das Sportamt ist beauftragt, eine Vorlage für den
Senat zu erstellen.
Aus diesem Grund ist für den STR eine eigene, aktive Öffentlichkeitsarbeit
zu diesem bedeutenden Themenkomplex äußerst schwierig.
Einerseits
will man die Information gegenüber der Bewohnerschaft selber transportieren,
andererseits ist man auf Fakten über den Planungsstand angewiesen.
Herr Fiedler berichtete über einen geplanten "Tag der offenen Tür" des
Olympiastützpunktes am 4. Juni und der Möglichkeit, in diesem Zuge
eine Stadtteilversammlung durchzuführen.
Grundsätzlich hält
der STR diesen Zeitpunkt für zu spät, sieht aber unter den gegebenen
Unklarheiten nicht die Chance, früher aktiv werden zu können.
Somit
soll der 4. Juni weiter mit vorbereitet werden.
Herr Söngen regte an, zu einem Pressegespräch einzuladen. Dieser
Vorschlag wird aufgegriffen.
5. Wahl der Vorsitzenden
Wurde auf die nächste Sitzung verschoben.
6. Verschiedenes und Mitteilungen
Herr Söngen berichtete von Nachfragen
hinsichtlich einer kommerziellen Nutzung des Straßburger Platzes durch
Schausteller und Flohmarktorganisatoren.
Die Familie Rasch möchte am Pfingstwochenende eine kleine Kirmes auf
dem Platz veranstalten.
Hier gegen gibt es keine Einwände.
Zusätzliche Flohmärkte auf dem Platz würden hingegen zu einer
Konkurrenz mit dem eigenen Stadtteil- und Straßenfest führen.
Hier
ist von einer grundsätzlichen Genehmigung abzusehen. Man verständigte
sich darauf, dass der Bezirk solche Begehren in den STR trägt und dort
zu dem jeweiligen Einzelfall ein Votum abgegeben wird.
Herr Fiedler hat gegenüber dem Verbraucherschutzamt im Vorhinein erklärt,
dass maximal ein zusätzliches Flohmarktangebot im Jahr tragbar wäre.
7. Inhalt der Umlaufmappe
- Einladung zum Weltgesundheitstag am 7.4.05
von der HAG
- Einladung zur Veranstaltungsreihe "Risiko Alkohol" von
März bis Juni von er HAG
- Zeitung der DKP "Rund um den Straßburger
Platz"
- Wochenblattartikel "Auch Dulsberger kritisieren Bäderschließung" v.
23.02.05
- Wochenblattartikel "Der Dulsberger ist im Kommen" v.
16.02.05
Die nächste Sitzung findet am 12. April 2005 um 19.30 Uhr im Nachbarschaftstreff,
Elsässer Str. 15, statt.
Vorsitz: Verena Blix und Thorsten Szallies
Protokoll: Jürgen Fiedler
Anwesende Mitglieder:
Bernd Böttger * Gewerbetreibender
Verena Blix * vom Ortsausschuss entsandt
Andreas Hoffmann * Anwohnervertreter
Rolf Kräntzer * Anwohnervertreter
Jens Kramer * vom Ortsausschuss entsandt
Marianne Metzger * Anwohnervertreterin
Gustav Peters Gewerbetreibender
Britta Pläschke * vom Ortsausschuss entsandt
Gustav Reinholz * Anwohnervertreter
Bettina Schneider * Anwohnervertreterin
Klaus-Dieter Schulz * Anwohnervertreter
Michael Schulze * Anwohnervertreter
Birgit Schwarz * Anwohnervertreterin
Dieter Söngen * Bezirksamt
Thorsten Szallies Anwohnervertreter
Isa Yaman * bez. Einrichtung
Kerstin Zacher * Anwohnervertreterin
Weitere Anwesende:
Amadou Bah Woge e.V.
Mürsel Dogan Woge e.V.
Jürgen Fiedler Stadtteilbüro Dulsberg
Stefan Harms Seniorenbildung Hamburg
Manfred Karstaedt Gast
Karin Knuth Stadtteilbüro Dulsberg
Karoline Korring Woge e.V.
Ulrike Ritter Stadtteilbüro Dulsberg
Frauke Schröder Stadtteilbüro Dulsberg
sowie ein weiterer Gast
* stimmber. Mitglied
Beginn der Sitzung: 19.35 Uhr
_____________________________
Die Punkte 2 und 3 wurden vertauscht, so dass die Tagesordnung wie folgt aussah:
0. Bürgersprechstunde
1. Genehmigung des Protokolls vom 11.01.05
2. Vorstellung der neuen Kollegen für Migrationsarbeit
3. Rechenschaftsbericht 2004 und Arbeitsplanung 2005
4. Verschiedenes und Mitteilungen
- Münzfernsprecher
- Antrag Hausaufgabenhilfe
5. Inhalt der Umlaufmappe
0. Bürgersprechstunde
Birgit Schwarz brachte die Bitte der Marktbeschicker vor, die Marktzeiten publik zu machen, da viele (Neu)-Kunden diese nicht wüssten. Im neuen Backstein werden die Termine veröffentlicht, auf den Stellwänden im Stadtteil werden sie ebenfalls bekannt gegeben.
Es gibt Lieferschwierigkeiten bei den neuen Parkschildern.
Verena Blix hat beobachtete, dass der Platz öfters von Autos überfahren wird.
Mitgliedern ist aufgefallen, dass nach Tiefbauarbeiten auf Gehwegen (Alter Teichweg und Elsässer Straße) keine Platten mehr verlegt werden. Dort bilden sich oft Pfützen und es kommt zu Engpässen. Es stellt sich die Frage, wer die Arbeiten ausführt. Wenn es Arbeiten an Versorgungsleitungen sind, so müssen die Platten wieder gelegt werden, sollte die Tiefbauabteilung dafür verantwortlich sein, so liegen die Gründe sicherlich bei den Bäumen und deren Wurzeln.
Es wurde der Wunsch geäußert, an dieser Stelle eine Email-Adresse vom Gartenbauamt zu nennen: TiefundGartenbauabteilung at hamburg-nord.hamburg.de
In der Thorner Gasse hat sich ein Abwasserschacht auf der Straße abgesenkt. Herr Peters hat die Tiefbauabteilung informiert, es geschah jedoch nichts. Herr Söngen hakt nach.
1. Genehmigung des Protokolls vom 11.01.05
Genehmigt.
2. Vorstellung der neuen Kollegen für Migrationsarbeit
Karoline Korring stellte den Verein Woge e.V. vor, der als Kooperationspartner von Mook wat e.V.den Bereich Interkulturelle Öffnung und Partizipation hier in Dulsberg abdecken wird. Die Kollegen vor Ort sind Mürsel Dogan und Amadou Bah, die ihr Büro am Straßburger Platz 3 bezogen haben. Die Öffnungszeiten sind Montag und Dienstag von 10 – 18 Uhr, eine öffentliche Sprechstunde findet jeweils von 14 – 16 Uhr statt. Mittwoch oder Freitag sind sie je nach Bedarf von 10 –14 Uhr zu erreichen. Das Büro ist demnächst unter den Nummern 6365017-7 (Herr Bah), -8 (Herr Dogan) und –9 Fax zu erreichen. Beide haben jeweils eine halbe Stelle, das Projekt läuft zwei Jahre. Die in der Arbeitsplanung des Stadtteilbüros auf Seite 2 aufgelisteten Aufgaben wurden erläutert. Es wurde die Hoffnung ausgesprochen, dass durch dieses Projekt auch der freie Platz für ein migrantisches Mitglied im Stadtteilrat besetzt wird.
3. Rechenschaftsbericht 2004 und Arbeitsplanung 2005
Fragen zum Rechenschaftsbericht gab es zu den Bereichen Lokale Wirtschaft, i-Tüpfelchen sowie BACKSTEIN.
Frau Schröder berichtete, dass ein Seminar von LoWi damals mangels Interesse nicht zustande kam, 2 Seminare jedoch sehr gut angenommen wurden. Lowi darf nun nicht mehr in Dulsberg tätig sein, bis vor einiger Zeit waren Dulsberger Geschäfte jedoch in deren Verteiler drin und wurden über weitere Seminare informiert. Sollte Lowi noch Seminare anbieten, so sollten auch die neuen Gewerbetreibenden darüber informiert werden.
Nach Aufgabe des Mietertreffs i-Tüpfelchen wurden die Stühle und Tische dem Clubhaus (ehemaliges Pfadfinderinnenheim neben der Schule) überlassen. Dies ist ein selbstverwalteter Treff von Jugendlichen mit Eltern und Lehrern als Paten. Die Küche wurde an den Nachmieter verkauft. Es gibt ein Folgeprojekt im Nachbarschaftstreff, welches monatlich von der Firma Frank finanziell unterstützt wird. Die Resonanz könnte besser sein.
Ein regelmäßiges Erscheinen des BACKSTEINS wäre wünschenswert, dies ist jedoch mit dem ehrenamtlichen Redaktionsteam nicht zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang wurde darauf hingewiesen, dass das BACKSTEIN-Team sich über neue Mitstreiter sehr freuen würde.
Anschließend wurde die Arbeitsplanung von den jeweiligen KollegInnen vorgestellt.
Herr Hoffmann vermisste die Themenbereich Männer und Jugendliche. Hier wies Herr Yaman auf ein Jungenprojekt hin, dessen Abschlussveranstaltung am 22.2. um 10.30 Uhr im Kulturhof stattfindet.
Herr Fiedler berichtete, die Marktbeschicker hätten ihren Umzug auf den Straßburger Platz nicht bereut.
Herr Schulze vermisste im Kulturhof mehr Musikveranstaltungen unterschiedlicher Richtungen (z.B. auch Pop, Rock + Oldies). Frau Ritter wies auf den Stadtteilkulturratschlag am 7. April hin, der sich u.a. mit neuen Ideen befassen wird.
Der Rechenschaftsbericht wurde zustimmend zur Kenntnis genommen, die Arbeitsplanung fand ebenfalls einstimmig die Zustimmung des Stadteilrates.
4. Verschiedenes und Mitteilungen
Münzfernsprecher
Das Stadtteilbüro nahm auf Hinweis von Frau Zacher wegen drei defekten Telefonzellen Kontakt zu der Telekom auf. In diesem Zusammenhang fragte die Telekom nach, ob noch weitere Standorte für öffentliche Münzfernsprecher gewünscht sind. Dies ist nicht der Fall.
Antrag Hausaufgabenhilfe
Die Koordinationsrunde wird sich damit befassen, so dass der Punkt auf der nächsten Sitzung behandelt wird.
Herr Kräntzer wies darauf hin, dass im Rahmen der Ganztagsschule auch mehr Hausaufgabenhilfen angeboten werden. Die Planungen zur Ganztagsschule laufen, die Schule möchte eine Kantine haben, um Essen frisch zubereiten zu können. Im Bereich der Honorarkräfte ist noch vieles ungeklärt.
Als Ausgleich für Rodungen auf dem Straßburger Platz sollen von den Restgeldern Ersatzpflanzungen auf der Fläche des ehemaligen Wochenmarktes am Eulenkamp vorgenommen werden. Frau Zacher machte den Vorschlag, eine gefällte Kastanie in der Elsässer Straße zu ersetzen.
Freibadgelände: durch Änderungen im Bebauungsplan kann Bäderland noch nicht mit den Umbauten beginnen. Auf der Koordinierungsrunde werden weitere Schritte überlegt. Die Idee, dass Becken tiefer als 1,30 m zu bauen, hat keine Chance auf Realisierung, jedoch wurde Bäderland die Idee einer breiteren Rutsche unterbreitet.
Frau Schröder wies auf die Ferienangebote in der Umlaufmappe hin, die das Stadtteilbüro sammelt. Sie warb für das Frauenfest am 12. März. Einige Mitglieder erinnerten an die Diskussion um die Kulturhof-Finanzen und den Vorschlag, für Veranstaltungen wie z.B. das Frauenfest Eintritt zu nehmen um auch eine höhere Wertschätzung zu erhalten. Frau Schröder wird die Frage in ihre Evaluation aufnehmen, eine Spendenmöglichkeit wird jedoch auf dem Fest angeboten, da dies auch nachgefragt wurde.
Herr Yaman wies auf das internationale Familienfest hin und berichtete, dass das Ferienspektakel lange Zeit auf der Kippe stand. Nun müssen 20%-ige Kürzungen i.H.v. 4.000,- € aufgefangen werden.
Herr Fiedler wies auf den Kalender mit Fotos vom Umbau des Straßburger Platzes hin, den es kostenlos im Stadtteilbüro gibt.
5. Inhalt der Umlaufmappe
- Einladung zur Filmpremiere "up in smoke" am 9.2.05
- Einladung zum Familienfest vom Haus der Jugend am 19.02.05
- Protestschreiben gegen die Schließung der Hallenbäder Wandsbek und Bramfeld
- Broschüre über preiswerte Ferienprogramme
Die nächste Sitzung findet am 8. März 2005 um 19.30 Uhr im Nachbarschaftstreff, Elsässer Str. 15, statt.
Vorsitz: Verena Blix und Thorsten Szallies
Protokoll: Karin Knuth
Ende der Sitzung: 22.00 Uhr
Anwesende Mitglieder:
Bernd Böttger * Gewerbetreibender
Verena Blix * vom Ortsausschuss entsandt
Marianne Metzger * Anwohnervertreterin
Gustav Peters Gewerbetreibender
Britta Pläschke * vom Ortsausschuss entsandt
Gustav Reinholz * Anwohnervertreter
Bettina Schneider * Anwohnervertreterin
Klaus-Dieter Schulz * Anwohnervertreter
Michael Schulze* Anwohnervertreter
Birgit Schwarz * Anwohnervertreterin
Thorsten Szallies * Anwohnervertreter
Ingo Warnck vom Ortsausschuss entsandt
Kerstin Zacher * Anwohnervertreterin
Weitere Anwesende:
Jürgen Fiedler Stadtteilbüro Dulsberg
Stefan Harms Seniorenbildung Hamburg
Manfred Karstaedt Gast
Karin Knuth Stadtteilbüro Dulsberg
Michael Sachs SAGA/GWG
Herr Zacher Gast
* stimmber. Mitglied
Beginn der Sitzung: 19.35 Uhr
____________________________
Die Tagesordnung sah wie folgt aus:
0. Bürgersprechstunde
1. Genehmigung des Protokolls vom 14.12.04
2. Dulsberg – Stadtteil mit großem Entwicklungspotential ?!
Geladen ist Herr Sachs von der SAGA/GWG
3. Verschiedenes und Mitteilungen
- neuer Verfügungsfonds
- Bücherhallenschließung zum 11.02.05
4. Inhalt der Umlaufmappe
TOP 2 wurde vorgezogen.
2. Dulsberg – Stadtteil mit großem Entwicklungspotential ?! Geladen ist Herr Sachs von der SAGA/GWG
Anlass für diesen Tagesordnungspunkt war ein Artikel im Hamburger Abendblatt im Mai letzten Jahres, in dem Vertreter der SAGA/GWG Dulsberg neben 6 anderen Stadtteilen als Stadtteil mit großem Entwicklungspotential bezeichneten. Hierzu wurde Herr Sachs vom Vorstand der SAGA/GWG begrüßt.
Dulsbergs Potential liegt in seiner Lage, der Bausubstanz sowie der günstigen Mieten. Mit dem Zuzug immer jüngerer Mieter wird sich auch das Umfeld (Gewerbe, Kneipen) ändern. Jedoch ist der Stadtteil wenig geeignet für Eigentumswohnungen, Kneipenszene oder auch große Wohnungen. Die GWG hat ihren Bestand bereits modernisiert, jedoch hat sie keine Wohnungen zusammengelegt, da der Bedarf nicht vorhanden war.
Die SAGA ist mit ihrer Geschäftsstelle nach Dulsberg gezogen, verschiedene Maßnahmen stehen noch an, so auch die Aufwertung der umliegenden Plätze. Aus Erfahrungen weiß man, dass da, wo die SAGA eine Entwicklung angestoßen hat, auch Private nachgezogen haben. Heimfeld ist hierfür ein gutes Beispiel. Langfristiges Ziel ist ein lebensfähiger, verjüngter Stadtteil mit einer gemischten Mieterschaft.
Die SAGA/GWG befürwortet das Projekt, freistehende Läden für Künstler zur Verfügung zu stellen, es geht jedoch schleppend voran, da es genug günstige Flächen für Künstler gibt. Die SAGA/GWG unterstützt potentielle Gewerbetreibende bei der Eröffnung von Geschäften. Zum Vorwurf, es gäbe zu wenig familiengerechte Wohnungen in Dulsberg, erwiderte Herr Sachs, dass es Vermietungsprobleme bei großen Wohnungen gäbe, da es sich dann meist um renovierte, zusammengelegte Wohnungen handele.
Hinzu kommt, dass auch zukünftig die Nachfrage nach familiengerechten Wohnungen abnehmen wird, was demografische Prognosen zeigen.
Wichtig ist, dem Stadtteil sein negatives Image zu nehmen und dies sollte der Artikel bewirken. Kontraproduktiv sei es dann aber, dem Stadtteil seine Einrichtungen, wie z.B. die Bücherhalle, zu nehmen. Das Gebäude der SAGA, in dem sich die Bücherhalle befindet, sei durchaus nicht baufällig, wie im Kommissionsbericht behauptet wurde.
Herr Sachs berichtete, dass die SAGA/GWG seit 3 Jahren Objekte unter ganz bestimmten Voraussetzungen auch verkauft. Dafür eignen sich jedoch nur bestimmte Objekte und von 4000 ausgesuchten Beständen wurden erst 300 an die derzeitigen Mieter veräußert. Öffentliche Förderungen werden nicht mehr in Anspruch genommen, da sie nicht mehr attraktiv sind.
Die Frage, wie man auf die Tatsache, dass die Bevölkerung immer älter wird und länger in der eigenen Wohnung bleibt, umgeht, beantwortete Herr Sachs dahingehend, dass einzelne Maßnahmen bei Bedarf durchgeführt werden, viele Maßnahmen jedoch in Dulsberg ungeeignet sind, u.a. aus Denkmalschutzgründen oder baulichen Gegebenheiten. Die SAGA /GWG wird aber Projekte unter dem Stichwort "Gemeinwesenarbeit" weiterhin fördern, wie sie es bereits in der Vergangenheit beim Boule, der Herbstlese, dem funday usw. getan hat.
Der Stadtteilrat dankte Herrn Sachs für sein Kommen.
0. Bürgersprechstunde
Auf Nachfrage bestätigte Frau Blix, dass das Radfahren im Grünzug bisher verboten ist. Die Zuständigkeiten sollen aber den Bezirken übertragen werden, so dass dann sinnvolle Regelungen vor Ort gefunden werden könnten.
Ingo W. merkte an, dass die Marktbeschicker durch das Abstellen ihrer Fahrzeuge keine 2 Meter für den Fußweg an der Straßburger Straßefrei lassen. Dies konnte nicht bestätigt werden.
1. Genehmigung des Protokolls vom 14.12.04
Herr Fiedler wies darauf hin, dass es unter TOP4 "offene Ganztagsschule" und nicht "offene Grundschule" heißen muss.
3. Verschiedenes und Mitteilungen
Neuer Verfügungsfonds:
Die Bezirksversammlung hat folgenden Antrag beschlossen:
Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, sich dafür einzusetzen, dass dem Stadtteilrat Dulsberg aus Mitteln der sozialen Stadtentwicklung 5000,- € als Verfügungsfonds für das Jahr 2005 bereitgestellt werden.
Sollte die zuständige Behörde dem Stadtteilrat diese Mittel nicht zur Verfügung stellen, beschließt die Bezirksversammlung ersatzweise eine entsprechende Summe aus den Mitteln des so genannten Frank-Vergleichs".
In diesem Zusammenhang wurde darüber nachgedacht, wie mit dem noch offenen Antrag für die Hausaufgabenhilfe umgegangen wird. Die Kirche hat die Antworten der noch offenen Fragen letzte Woche an die Verwaltung geschickt, so dass über den Antrag erst im Februar entschieden werden kann. Somit gibt es eine Finanzierungslücke, da Gelder nur bis Ende Januar zur Verfügung stehen.
Über ein zukünftiges Antragsverfahren wird sich die Koordinierungsrunde befassen und dies in der März-Sitzung thematisieren.
Themenschwerpunkte des Stadtteilrates in 2005
- Zum Thema "Sucht" wird die AG bis zur April-Sitzung etwas erarbeiten.
- Bestandssicherung der Erfolge
- Lokale Wirtschaft
- Vorstellung der Arbeit der "Donnerstagsgruppe"
- im Februar Rechenschaftsbereicht und Arbeitsplanung des Stadtteilbüros und Vorstellung der neuen Kollegen für Migrationsarbeit (Büro am Straßburger Platz 3)
Herr Fiedler berichtete, dass auf einem Teil des Mittelstreifens auf der Straßburger Straße Schilder aufgehängt werden, die das Parken während der Marktzeiten auf eine Stunde beschränken. Eine Aussage über die Akzeptanz des Marktes kann noch nicht gemacht werden.
Der Stadteilrat will sich zu den geplanten Hallenbadschließungen in Wandsbek und Bramfeld äußern.
Bücherhalleschließung zum 11.02.05
Es gibt einen CDU-Antrag, den Bücherbestand im Quartier zu erhalten. Die Gesamtschule würde die Kinderbücher in die Schulbücherei integrieren. Mit dem Aktionsbündnis wurde jedoch nichts abgesprochen. Es wurde über eine Traueranzeige im Wochenblatt, einer Pressemitteilung sowie einer Transparentsaktion am 11.2.05 nachgedacht. Die Geschichtsgruppe hat Interesse, in die AWO-Tagesstätte umzusiedeln.
Herr Fiedler machte auf dem Hamburger Comedy-Pokal aufmerksam, Frau Blix verteilte eine Information von Arbeit & Leben über einen Bildungsurlaub zum Thema "Rotterdam – Konfliktlösung direkt. Mediation in der Stadteilarbeit.
4. Inhalt der Umlaufmappe
- Einladung der HAG am 03.02.05 zum Thema "Was uns schmeckt, bewegt uns"
Die nächste Sitzung findet am 8. Februar 2005 um 19.30 Uhr im Nachbarschaftstreff, Elsässer Str. 15, statt.