Protokoll zur 354. Sitzung des Stadtteilrates Dulsberg am Dienstag, den 01.07.2025 um 18.00 Uhr hybrid, d.h. in Präsenz bei SOS, Straßburger Str. 19 und digital per Video.
Die Tagesordnung der 354. Sitzung sah wie folgt aus:
- TOP 0. Begrüßung neuer Teilnehmender und Sprechstunde für die Bewohner:innen
- TOP 1. Verabschiedung des Protokolls vom 3.6.
- TOP 2. Auswertung des STR-Workshops vom 17.5.
- TOP 3. Rad- und Verkehrs-AG (schon mal vorher Gedanken machen)
- Sammlung von Wünschen zu Fahrradständern
- Umgang mit Schrotträdern
- Tempo 30-Zonen - TOP 4. Anträge an den Verfügungsfonds
- TOP 5. Aktuelles
- aus dem Stadtteil
- aus dem Regionalausschuss (RegA)
- aus der RISE-Programmsteuerung - TOP 6. Termine
- TOP 7. Sonstiges
- August-Sitzung / Standbesetzung Sommerfest
TOP 0. Begrüßung neuer Teilnehmender und Bürgersprechstunde
Moritz R., der Verantwortliche des HSV für die Sportanlage Königshütter Straße, berichtete über zurückliegende und zukünftige Aktivitäten. Im Frühjahr fand u.a. ein Survival Race-Fest mit ca. 1500 Gästen auf der Anlage statt.
Insgesamt wird der Platz ausgesprochen gut angenommen. Zwischen 150 und 200 Nutzende sind an Gut-Wetter-Tagen auf der Anlage.
Neben dem HSV nutzen die Anlage vormittags die Stadtteilschule Alter Teichweg und nachmittags die Sportvereine SC Urania, St. Pauli und der T.H.Eilbek sowie eine Sportgruppen von Adidas und eben die Freizeitsportler individuell.
Für den Sommer ist ein zweimonatiges kostenloses Schnupperangebot geplant, beginnend mit dem Hafenfest für Familien von SOS am 12.7 und endend am Weltkindertag am 20.9.
Geplant sind Sportgruppen für 3-7-Jährige, Laufgruppen, Mobility Workouts und Frisbee, durch einen Externen auch Spike Ball. Noch in Planung sind Flag Football und Calisthenics. Alles Nähere dazu im Flyer.
TOP 1. Verabschiedung des Protokolls vom 3.6.
Änderungen zum Protokoll bezogen sich auf den Punkt Ladesäule Elsässer Str. 45 und das Gelände auf der ehemaligen Tankstelle am Alten Teichweg. Mit diesen wurde das Protokoll verabschiedet.
TOP 2. Auswertung des STR-Workshops vom 17.5.
Es liegt eine ausführliche Zusammenstellung der auf dem Workshop zusammengetragenen Handlungsschwerpunkte/Themensetzungen vor.
Sowohl aufgrund der Häufigkeit der Nennungen als auch wegen des Austausches mit den politischen Parteien auf der letzten Sitzung wurde die Bildung einer AG zu Straßburger Platz beschlossen.
Gemeldet haben sich dafür: Stefanie K., Manfred I., Vincent M., Roger P., Ulrike M., Doris S., Martin A. bzw. Verena B., Jürgen Fiedler und zusätzliche Vertreter:innen aus den Parteien. Sicher dabei ist Frau B. (CDU)
Die Nennungen zu den Themen Klima/Nachhaltigkeit und Rad -Verkehr bzw. zukünftig Mobilität werden schon durch AGs vertreten und werden erst einmal dort ihre Berücksichtigung finden.
Ein Regionales Ehrenamtszentrum erhielt die häufigste Bepunktung. Dennoch sollte hier größer gedacht werden, denn nur auf den Dulsberg bezogen ist es zu kleinräumig, da die Anzahl der Dulsberger Ehrenamtlichen schon jetzt in hiesigen Projekten untergebracht werden kann.
Für die Verfolgung eines "Bad für alle" als zweiter Spitzenreiter fand sich bisher nur Claus G.. Aber sehr gerne können sich hier weitere Personen anschließen.
TOP 3. Rad- und Verkehrs-AG (schon mal vorher Gedanken machen)
Es wurde von Stephanie K. angeregt, eine Umbenennung in Mobilitäts-AG vorzunehmen, um das Themen-Spektrum breiter fassen zu können.
a) Platzierung neuer Fahrradständer
Björn H. regte/mahnte an, vorrangig Fahrradständer zur Vermeidung einer Beparkung von Hydranten zu nutzen, um für die Feuerwehr uneingeschränkte Zugänglichkeit zu gewährleisten. Die Hamburger Wasserwerke haben Pläne darüber.
Weitere gewünschte Aufstellorte:
- Im gesamten Verlauf der Dithmarscher Straße
- Vor REWE am Ring 2
- In Kombination mit Stadtrad-Stationen
- Vor der Fahrschule/Schaukasten U-Bahn Straßburger Straße
b) Umgang mit Schrotträdern
Dazu ist eine Abstimmung mit den Stadtteilpolizistinnen sinnig. Aufgrund deren Abwesenheit wurde dies auf die nächste Sitzung verschoben.
c) Tempo 30 Zone
Stephanie K. informierte, dass es jüngst rechtlich einfacher geworden ist, Tempo-30-Zonen auszuweisen, sofern dort Kitas oder Senioreneinrichtungen liegen. Auch Zonen mit Unterbrechungen können leichter zusammengezogen werden. Es gilt zu prüfen, ob es im Stadtteil solche Bereiche gibt.
Grundsätzlich erklärte Stephanie K. zur Begehung mit Herr T. (PK 37) vor der 352. Sitzung, dass von ihm erste Einschätzungen zu vielen Fragestellungen gegeben werden konnten, gleichsam aber auch einiges geprüft werden müsse, gerade in Bezug auf die Dithmarscher Straße. Bisher ist aber noch nichts zurückgekommen, deswegen hat sie einen Reminder geschickt, aber auch darauf gibt es noch keine Reaktion.
TOP 4. Anträge an den Verfügungsfonds (TOP wurde vorgezogen)
Frau S. stellte den Sträkelclub vor. Gegründet 2019 ist die Gruppe inzwischen auf 50 Personen angewachsen. Man trifft sich 2 x in der Woche und hat schon in den ersten 6 Monaten mehr als 700 Einzelstücke gestrickt. Letztes Jahr waren es allein 700 Paar Socken. Es wird von Babysocken bis zu Pullovern alles produziert.
Die Weitergabe erfolgt unentgeltlich u.a. an die Lebensmittelausgabe der Frohbotschaftskirche, die Stöberstube, das Cafè mit Herz, Alimaus, Welcome Barmbek, aber auch Vagabunt in Dulsberg. Nur auf den Straßenfesten wird verkauft, um sich davon Wolle zu kaufen.
Es gibt Wollspenden, die aber den Bedarf nicht decken, deswegen muß dazugekauft werden. Dazu werden Fördermittel eingeworben, z.B. vom Internationalen Bund oder dem Stadtteilrat Barmbek-Süd. Beide haben ihre Zuwendung aber gekürzt, deswegen jetzt die Anfrage an Dulsberg. Fördersumme in Höhe von 350,-€.
Der Antrag wurde einstimmig angenommen
Der Antrag für die Teilfinanzierung von neuen T-Shirts und Hoodies in Höhe von 700,-€ wurde einstimmig angenommen.
Eelco B. erläuterte den Antrag für eine Wasser-Außenzapfstelle, um die Zugänglichkeit nicht vom Besitz eines Schlüssels vom Marktmeisterhaus abhängig machen zu müssen und es nicht zu Kollisionen mit MMH-Nutzern während der Gießzeiten kommen kann.
Organisiert werden muß der Ausbau einiger Küchenelemente, um den Zugang zu ermöglichen.
Stephanie K. gab zu bedenken, dass man eine Befreiung von den Sielgebühren veranlassen könnte, dazu bedarf es aber eines separaten Zählers. Dazu muß das Kosten/Nutzenverhältnis berechnet werden.
Der Antrag in Höhe von 944,36 € wurde einstimmig angenommen.
TOP 5. Aktuelles
aus dem Stadtteil:
Arnaud H. (Umweltfreund) teilte mit, dass jeden letzten Sonntag im Monat ein Clean-Up mit Treffpunkt am Planschbecken/Basketballkorb im Grünzug stattfindet. Gereinigt werden nur Grünflächen, also unbefestigte Flächen. Seine Anregung ist, dort wo viele Zigarettenstummel aufgelesen werden, Aschenbecher aufzustellen. Für den Grünzug sollen solche Orte dem Bezirksamt übermittelt werden, damit im Zuge der Grünzug-Überplanung dieses veranlasst werden kann.
Mike S. erinnerte daran, dass der Spielplatz am Biedermannplatz eröffnet wurde und nun die Evaluierung der Wasseraufbereitung erfolgen kann. Sobald diese vorliegt kann im Stadtteil neu über ein ähnliches Angebot am ehemaligen Planschbecken gesprochen werden.
Es gibt Beschwerden seitens der Nachbarn über Lautstärke- und Geruchsbelästigung durch die Shisha-Bar in der Dithmarscher Straße. Inzwischen wird auch die Außenfläche vor dem ehemaligen Stoffladen genutzt und fraglich ist, ob dafür eine Konzession erteilt ist.
Hot Pizza ist in die Konditorei gezogen und hat einen Durchbruch durchs Dach gezogen. Ist das legal?
Am Freitag, den 27.6. fand die Eröffnung des neuen Angebots der Johanniter, dem Lacrima-Trauerpier 27a, statt. Es wird gewünscht, dieses Projekt für die nächste STR-Sitzung einzuladen.
aus dem Regionalausschuss (RegA) und aus der RISE-Programmsteuerung:
Nichts aus RegA und RISE
TOP 6. Termine
Es wurde der neue Kultur-Flyer verteilt, dem alle Angebote zu entnehmen sind.
TOP 7. Sonstiges
Frank S. vom Stadtteilrat Barmbek-Süd lädt alle aus Dulsberg zu deren nächster Sitzung am folgenden Tag ein, da dort die neue Bezirksamtsleiterin zugegen sein wird.
Es wird eine sommerliche, gemütliche Zusammenkunft des Stadtteilrates am MMH am 5.8 geben, ohne Sitzungscharakter.
Für das Sommerfest ergeht in den nächsten Tagen ein Dienstplan, der ausgefüllt werden soll.
Ein Verfügungsfondsantrag für das diesjährige Homowo-Fest wird im September eingebracht.
