Protokoll zur 355. Sitzung des Stadtteilrates Dulsberg am Dienstag, den 02.09.2025 um 18.00 Uhr hybrid, d.h. in Präsenz bei SOS, Straßburger Str. 19 und digital per Zoom.
Die Tagesordnung der 355. Sitzung sah wie folgt aus:
- TOP 00. Kurzes Innehalten
- TOP 0. Begrüßung neuer Teilnehmender und Sprechstunde für die Bewohner:innen
- TOP 1. Lacrima Trauerpier – Vorstellung durch Elena M.
- TOP 2. Anträge an den Verfügungsfonds
- TOP 3. In welcher Form möchte sich der Stadtteilrat beim 75-jährigen Jubiläum präsentieren?
- TOP 4. Aktuelles
- TOP 5. Sonstiges / Standbesetzung Sommerfest
TOP 00. Kurzes Innehalten
Roger P. und Vincent M. fanden würdige Worte zum Tod von Annika W., die seit Oktober 2022 engagiertes Mitglied des Stadtteilrates war.
TOP 0. Begrüßung neuer Teilnehmender und Sprechstunde für die Bewohner:innen
Jana B. verabschiedete sich schriftlich aus dem Stadtteilrat, da sie ihren Wohnsitz verlegt hat.
TOP 1. Lacrima Trauerpier – Vorstellung durch Elena M.
Der Tagesordnungspunkt musste aus Krankheitsgründen der Verantwortlichen ausfallen.
TOP 2. Anträge an den Verfügungsfonds
Sarah H. und ihre Vereinskolleginnen stellten den Antrag für das diesjährige Homowo-Fest vor. Es gab Rückfragen, ob das Geld für die Durchführung des Festes oder für ein im Mittelpunkt des Festes stehendes "Brunnenprojekt" in Great Ningro verwendet wird.
Dies konnte geklärt werden, so dass der Antrag bei 2 Enthaltungen einstimmig verabschiedet wurde.
Der Stadtteilrat hat sich dieses Jahr dafür entschieden, einen Müll-Picker, der von Arnaud H., einem Dulsberg Aktivisten unter dem Label "Umweltfreund" entwickelt wurde, mit einem eigenen Logo zu versehen und diesen Artikel auf verträgliche 5 € herunter zu subventionieren.
Herr H. als Initiator der Initiative stellte seine Ideen und vielfältigen Initiativen als umweltfreund.earth vor. Vorgeschaltet war ein Bericht im Hamburg-Journal vom Vortag. Seine lokale Initiative richtete sich bisher gezielt auf den Grünzug. Dieser ist aber inzwischen ausreichend gesäubert, so dass sich nächste Aktivitäten dem Hamburger Stadtpark zuwenden.
Einstimmig bei einer Enthaltung wurde der Antrag angenommen.
TOP 3. In welcher Form möchte sich der Stadtteilrat beim 75-jährigen Jubiläum präsentieren?
Folgende Ideen wurden geäußert:
- Einen Zeitstrahl um die Kirche herum zu legen, auf dem wichtige Momente des Stadtteils eingetragen werden.
- Eine Zusammenstellung der Projekte, die über die dann fast 34 Jahre seit Gründung des Stadtteilrates bewegt und finanziert wurden
- Ältere und inzwischen ausgeschiedene Mitglieder ansprechen.
- Geschichtsgruppe kontaktieren.
- Wäre ein Film mit Unterstützung von Miriam S. denkbar?
TOP 4. Aktuelles
aus dem Stadtteil
- Bericht vom Auftakt der AG zum Straßburger Platz
Roger P., Stephanie K. und Jürgen Fiedler fassten die Ergebnisse für den Stadtteilrat zusammen. 11 Personen, darunter Vertreter:innen von SPD, CDU, GRÜNE, Die Linke und VOLT und Vertreter:innen aus dem Stadtteilrat, der Kirchengemeinde und dem Stadtteilbüro nahmen teil.
Eine ausführliche und abgestimmte Zusammenfassung liegt dem Protokoll bei.
Zentral: mobiles Mobiliar, mit dem man den Platz zonieren und den jeweiligen Platzbedarfen von Veranstaltungen anpassen kann. Darüber hinaus eine "grüne Einfassung", die eine natürliche Begrenzung des Platzes schafft.
aus dem Regionalausschuss (RegA)
Im August hat keine Sitzung stattgefunden.
aus der RISE-Programmsteuerung
Jürgen Fiedler berichtete, dass die zuständige Fachbehörde für Stadtentwicklung und Wohnen einer Machbarkeitsstudie für das Marktmeisterhaus zugestimmt hat und die Finanzierung übernehmen wird. Darüber hinaus ist die "Erweiterung" des Hauses nun offiziell in das Integrierte Entwicklungskonzept bis 2028 aufgenommen.
Wichtig ist, dass die vorgelegten Entwürfe der drei Architekten, die Basis für den gesamten Prozess sind, Eingang in die Studie finden.
TOP 5. Sonstiges / Standbesetzung Sommerfest
Stephanie K. berichtete aus der Mobilitäts-AG, dass nach der Namensveränderung und der damit verbundenen neuen thematischen Ausrichtung ein Findungstreffen stattgefunden hat und man sich zukünftig alle 2 Monate treffen wird. Dabei will man eher projektbezogen arbeiten. In den Fokus rücken soll erst einmal die Dithmarscher Straße.
Aktuell besteht die AG aus 8 Mitgliedern.
Des Weiteren berichtete Stephanie K. von dem nicht leichten Unterfangen, mit Herrn T. vom PK 37 eine Nachbetrachtung der gemeinsamen Begehung vor der Juni-Sitzung vorzunehmen. Nach einem persönlichen Telefonat soll jetzt zeitnah ein Statement an die AG übermittelt werden.
Pointiert wurde dann noch einige Punkte benannt:
- Aktuell sind alle Stellplätze geschützt – auch die, die quasi als Gewohnheitsrecht bestehen.
- Ein Ausbau der Kreuzung Krausestraße / Dehnhaide / Straßburger Str. durch den LSBG erfordert eine Lösung für die Radfahrenden. Wie sie aussehen kann, weiß man aktuell noch nicht.
- Problematisch bleibt in der Dithmarscher Straße die Radwegeführung und ungeklärt die Forderung nach Tempo 30.
- Günther K. hat einen Bericht über E-Ladestationen auf NDR 90.3 gehört, in dem der Dulsberg anscheinend ein Pilotgebiet für die Aufstellung von Ladesäulen sein soll. Ist aber nicht verifiziert.
Ende der Sitzung 19:45 Uhr
